Flucht in den Süden
Ehrung, Diplomarbeit, Abflug nach Zypern - das Olympiajahr beginnt für Speerwerferin Elisabeth Eberl (23) ganz schön stressig.

Foto © GEPAElisabeth Eberl trainiert für Olympia
Sprinten, Kugelstoßen, Stabhochspringen - das alles lässt sich im Winter auch in der Halle praktizieren. Das Speerwerfen weniger. So nahm Elisabeth Eberl den Speer zuletzt bei Eiseskälte in die Hand. "Für die Schuhe habe ich eine beheizbare Einlage, das Werfen mit Handschuhen ist aber nicht möglich. Da fehlt dir dann das Feingefühl", erklärt die ATG-Athletin.
Bedingt durch die tiefen Temperaturen wird Eberl nun früher als geplant nach Zypern "flüchten". "Ich absolviere mit Speerwurfkollegin Elisabeth Pauer ab Samstag ein zweiwöchiges Trainingslager in der Nähe von Nikosia. Es hat dort derzeit 17 Grad. Unser Hotel liegt zudem zwischen zwei Stadien. Das ist perfekt", fährt Eberl fort. In den letzten Tagen gab es für die 23-Jährige einen doppelten Motivationsschub. Der österreichische Verband zeichnete Eberl als "Aufsteigerin des Jahres" aus und am Mittwoch hat Frau Magister ihr Studium der Sportwissenschaften abgeschlossen. Sowohl auf die mündliche Prüfung als auch auf die Diplomarbeit ("Ellbogenverletzungen bei Speerwerferinnen") gab es ein "Sehr gut".
Das erste große Ziel für Eberl ist heuer die EM Ende Juni in Helsinki, der Höhepunkt sollten die Olympischen Spiele in London (27. Juli - 12. August) sein.
Features
Anmeldung EM-Fanreise (530 Euro) unter
- Eberl_Elisabeth@gmx.at















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