Graz erlebte ein böses Erwachen
St. Pölten feierte gegen Graz den ersten Saisonsieg. Nichts anbrennen ließen die Kapfenberg Bulls zu Hause gegen Wien.

Foto © GEPA
Vor einer Woche feierte Graz mit dem Erreichen des Cup-Finales den größten Erfolg der Vereinsgeschichte. Gegen St. Pölten gab es in der Bundesliga ein böses Erwachen: Gegen das bis dato sieglose Schlusslicht setzte es eine 95:101-Pleite. "Es schmerzt, da wir Werbung für das Derby gegen Kapfenberg in der letzten Runde machen wollten. Das ist uns misslungen", sagte Manager Michael Fuchs.
Während Graz auf Milan Stegnjaic verzichten musste, spielte bei St. Pölten Roy Booker (32 Punkte) nach dreimonatiger Verletzungspause groß auf. Noch dazu wurde im zweitem Viertel Sebastian Schaal nach einer Rangelei ausgeschlossen. Im Schlussviertel drehte Graz dann einen 12-Punkte-Rückstand in ein 94:93 um, das glücklichere Wurfhändchen hatten am Ende aber die Gastgeber. Pikant: Auch im letzten Jahr setzte es nach dem Cup-Final-Four eine Pleite für Graz: gegen die damals ebenfalls noch sieglosen Klagenfurter.
Souveräne Bulls
Nichts anbrennen ließen die Kapfenberg Bulls zu Hause gegen Wien. Einem schwachen ersten Viertel (10:20) folgte ein sensationeller zweiter Spielabschnitt (37:26) und am Ende ein ungefährdeter 91:84-Sieg. In der Tabelle liegt Kapfenberg trotz des Sieges weiterhin auf Platz fünf - punktegleich mit Oberwart, dass keine Spiele mehr zu absolvieren hat. Um den angestrebten vierten Platz zu erreichen, hilft den Bulls im letzten Spiel in Graz also nur ein voller Erfolg.















-Anzeigen