Ainslie nach "Entern" des Medien-Boots disqualifiziert
Bei Großbritanniens erfolgreichstem Olympia-Segler Ben Ainslie sind am Samstag bei den Weltmeisterschaften in Fremantle bei Perth ein wenig die Sicherungen durchgebrannt. Er hat das Medien-Boot geentert.

Foto © APABen Ainslie
Weil der fünffache Finn-Weltmeister das Medien-Boot "geentert" und sich lautstark über die ihn behindernde Fahrweise des Kapitäns beschwert hatte, wurde Ainslie wegen schwerem Fehlverhalten für die beiden Samstag-Rennen disqualifiziert. Ainslie ist damit als Elfter im Medal Race am Sonntag nicht mehr dabei.
In einer Jury-Anhörung wurden zwar auf beiden Seiten Fehler erkannt, doch Ainslie muss am Sonntag zuschauen. Der 34-jährige, zweifache Finn-Olympiasieger und auch Olympiasieger im Laser hat sich mittlerweile für seinen Zornesausbruch entschuldigt. "Ich habe überreagiert, weil ich dachte, dass meine Performance sehr stark behindert worden ist. Ich bin dankbar, dass alle Beteiligten sich gegenseitig entschuldigt haben."
Enttäuschung groß
Über seine Disqualifikation zeigte er sich dennoch enttäuscht, weil sich Zwischenfälle wie diese in letzter Zeit häuften, da der Sport fernseh-tauglicher gemacht werden soll. Seiner Meinung nach war der Zwischenfall auch etwas aufgeblasen worden.













