Klitschko: "Bin in der Hölle gewesen"
"Die Gesundheit geht vor", rechtfertigt Box-Weltmeister Wladimir Klitschko die Absage seines Kampfes am Samstag gegen den Franzosen Jean-Marc Mormeck. Grund: ein Nierenstein.

Foto © APKlitschko musste wegen eines Nierensteins operiert werden
Box-Weltmeister Wladimir Klitschko hat am Dienstag die Absage seiner Titelverteidigung gerechtfertigt. "Den Kampf zu verschieben war genau die richtige Entscheidung. Die Gesundheit geht vor", sagte der IBF-, WBA- und WBO-Champion dem TV-Sender RTL. "Ich wäre für diesen Kampf am Samstag nicht hundertprozentig fit gewesen."
Nierenstein entfernt
Klitschko war Ende vergangener Woche wegen eines Nierensteins operiert worden. Am Dienstag äußerte er sich erstmals öffentlich dazu. "Die Schmerzen sind schwer zu beschreiben. Ich bin in den letzten vier Tagen in der Hölle gewesen", sagte Klitschko. Nun fühle er sich aber gut.
Der 35-jährige Schwergewichtler aus der Ukraine wollte am kommenden Samstag in der Düsseldorfer Esprit Arena seine Titel gegen den Franzosen Jean-Marc Mormeck verteidigen. Wegen der plötzlichen Erkrankung hatte er den Kampf jedoch absagen müssen. Der jüngere der beiden Klitschko-Brüder war am Freitag in Innsbruck notoperiert worden, ehe ihm am Samstag in Düsseldorf ein Nierenstein aus der Harnröhre entfernt wurde. Das Duell gegen Mormeck soll nun am 3. März 2012 in Düsseldorf nachgeholt werden.













