Nur ein Lauf entscheidet über Olympia
Der Kärntner Herwig Natmessnig startet bei der Wildwasser-WM in Bratislava. Man kann viel richtig, aber auch viel falsch machen.

Foto © GEPAHerwig Natmessnig
Schon seit Montag vor einer Woche trainiert das österreichische Team im wilden Wasser des künstlichen Kanals von Bratislava, wo ab Mittwoch um WM-Medaillen gepaddelt wird. Zuerst sind einmal die Damen dran, mit dem Selbstvertrauen der Titelverteidigerin nimmt die Kanutin Corinna Kuhnle die anstehenden Titelkämpfe in Angriff. "Eine Medaille ist definitiv mein Ziel."
Anders bei den Herren. Da steht in erster Linie einmal der Quotenplatz für die nächstjährigen Olympischen Sommerspiele im Mittelpunkt. Und dem Kärntner Herwig Natmessnig sowie Helmut Oblinger wurde die Aufgabe zuteil, sich um diese Qualifikation zu kümmern. "Wir sollten es schaffen. 110 Teilnehmer sind am Start, aus 52 Nationen. Und bei der WM werden nun die 16 Nationenplätze ausgefochten. Ein Rang um 20 bis 25 sollte dazu reichen", meint Natmessnig, der nach dem vierten Platz beim Weltcup in Frankreich freilich einen höheren Anspruch, vor allem an sich selbst, erhebt. Zumal die WM-Strecke sehr schnell, wild und sehr schwierig ist. "Das liegt mir, das taugt mir. Aber zuerst gilt es, die Qualifikation zu schaffen. Da blieben die besten 70 übrig, die am Freitag im Semifinale noch dabei sind. Und dann wird's schwierig. In diesem einzigen Lauf muss alles stimmen. Da kann aber auch alles schiefgehen", so der Kärntner.
Die Schnellsten zehn des Halbfinales sind dann noch am Sonntag im Finale dabei. "Aber daran denken wir noch nicht."













