Bolt nach WM heiß auf 100 m in Zagreb und Brüssel

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Weltrekordhalter Usain Bolt wird zum Abschluss des WM-Jahres noch zwei 100-m-Rennen in Zagreb und in Brüssel bestreiten. Statt wie geplant in Belgiens Hauptstadt über 200 Meter anzutreten, bat er kurzfristig, auch beim Finale der Diamond League über die kurze Sprintdistanz laufen zu dürfen, um sich für die Pleite nach dem Fehlstart bei der Leichtathletik-WM in Daegu rehabilitieren zu können.
"Usain ist richtig scharf auf die 100 Meter", sagte Brüssels Meeting-Direktor Wilfried van Meert. "Er will definitiv die beste Leistung über diese Distanz in diesem Jahr aufstellen." Die Weltjahresbestzeit hält sein jamaikanischer Landsmann Asafa Powell (9,78 Sekunden), der vor seinem WM-Aus wegen einer Leistenzerrung einen Auftritt am Donnerstag in Zürich eingeplant hatte. "Man darf darauf wetten, dass Bolt wie der Blitz abgehen wird", meinte van Meert.
Für 200-m- und Staffel-Weltmeister Bolt wird Brüssel der sechste Start bei einem der 14 Diamond-League-Meetings dieses Jahres sein. Damit hat Bolt dann allein 1,0 bis 1,3 Millionen Euro für seine Sekunden-Arbeit verdient. Da sind die 60.000 Dollar WM-Prämie für seinen 200-Meter-Sieg, die 20.000 Dollar für seinen Sprint-Staffel-Einsatz sowie ein Viertel von den 100.000 Dollar Bonus für den 4x-100-Meter-Weltrekord ein Zubrot.













