Bregenz, Krems und Hard schärfste Fivers-Jäger
Geht es nach der Meinung der Vertreter der zehn Vereine der Handball-Liga Austria (HLA) der Männer, dann kommt der Meister der Saison 2011/12 aus dem Quartett Fivers, Bregenz, Krems und Hard.

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Auf die Wiener tippten fünf Clubs, auf den Serienmeister aus dem Ländle vier und auf den Cupfinalisten aus der Wachau je vier und ein Vertreter traut Hard den Titel zu. Mehrfach-Nennungen waren möglich.
"Es wird heuer ähnlich offen wie in der vorigen Saison. Ich sehe die gleichen vier Vereine wieder im Halbfinale und hoffe natürlich, dass wir diesmal im Endspiel stehen", sagte der Kremser Obmann-Vize Johannes Hammer, der auch HLA-Präsident ist. Sein Verein und Linz bestreiten am Samstag im Trauner Fußball-Stadion eine HLA-Freiluft-Premiere. Roland Frühstück, der Manager von Ex-Meister Bregenz, ist überzeugt, dass es "die beste Meisterschaft der vergangenen fünf Jahre" werden wird.
Nach Markus Wagesreiter (Bregenz), Bernd Friede (Hard) und Vytas Ziura (Fivers) haben auch heuer wieder ÖHB-Teamspieler den Weg zurück in die Heimat gefunden. West-Wien hat Patrick Fölser (HSG Düsseldorf) und Konrad Wilczynski (Füchse Berlin) in die Heimat geholt. Damit hat sich das Kontingent an aktuellen heimischen Teamspielern auf zwölf Mann erhöht. Derzeit tummeln sich 140 in- und 31 ausländische Spieler (18 Prozent/Vorsaison 32 Legionäre) in der HLA.
Auf dem Transfermarkt überwogen die Abgänge (43) gegenüber den Zugängen (25). Die meisten Änderungen gab es bei West-Wien (je 6). "Bei uns hat sich einiges getan. Wir haben mit der Südstadt auch eine neue Heimstätten gefunden und mit Union West-Wien eine Kooperation abgeschlossen", erklärte Flügelflitzer Wilczynski, der auch als Manager fungiert.
Unverändert bleibt der Austragungsmodus der Meisterschaft. Die ersten Sechs starten mit Bonuspunkten ins Meister Play-Off (ab 11./12. Februar). Das Semifinale und das Finale werden abermals in einer Best-of-three-Serie entschieden.













