Großglockner-Berglauf: Einmalig und doch zum zwölften Mal
Sonntag steigt die zwölfte Auflage des Großglockner-Berglaufs. Die Favoriten sind bekannt.

Foto © kkFinale Qualen. Auf den letzten 800 Laufmetern warten 250 Höhenmeter auf die Teilnehmer des Glocknerlaufs
Was hat der Berglauf auf den Großglockner mit dessen Erstbesteigung zu tun? Ganz einfach. Das 200-Jahres-Jubiläum der Erstbesteigung war der Startschuss für einen der populärsten Bergläufe in Europa. Was als einmalig geplant war, erlebt am Sonntag seine bereits zwölfte Auflage. Die Tortur beginnt in Heiligenblut (10 Uhr) und endet 12,7 Laufkilometer und 1500 Höhenmeter später auf der Franz-Josefs-Höhe.
Bei der Premiere des Glocknerlaufs im Jahr 2000 war das Feld mit 97 Teilnehmern überschaubar. Mittlerweile nehmen über 1000 Athleten den Kampf gegen den Berg in Angriff. Aber nur wenige haben das Zeug zum Sieg. Es sind die üblichen Verdächtigen. Allen voran Vorjahressieger Isaak-Toroitich Kosgei, Streckenrekordhalter Geoffrey-Gikuni Ndungu (beide Kenia) und Sechsfach-Sieger Jonathan Wyatt (NZL). Die heißesten Kärntner Eisen auf einen Spitzenplatz sind Markus Hohenwarter und Robert Stark. Bei den Damen liebäugelt die Vorjahreszweite Michaela Zwerger (LC Villach) erneut mit dem Podest. Auch die Lienzerin Susanne Mair (17) ist heiß auf einen Spitzenplatz.
Features
Fakten:
12. Großglockner-Berglauf
Ort: Heiligenblut
Samstag: G´sundlauf (14 Uhr), "Kleine Zeitung"-Kinder- und Jugendläufe (16). Pasta-Party und Autogrammstunde mit Berglauf-Weltmeister Jonathan Wyatt (17).
Sonntag: Großglockner-Berglauf (10), Siegerehrung (13.30).













