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    Zuletzt aktualisiert: 07.07.2011 um 08:34 UhrKommentare

    Glanz & Elend der Friday Nights

    American Football hat zahlreiche Hollywood-Schaffende zu Filmen inspiriert, die nicht nur spektakuläre Actionszenen beinhalten, sondern auch spannende Einblicke in die Licht- und Schattenseiten der amerikanischen Gesellschaft gewähren. Die Top 10 der besten Football-Filme der vergangenen Jahre, von Stefan Tauscher.

    Football bei unwirtlichen Bedingungen: Ausschnitt aus "Any Given Sunday"

    Foto © Warner Bros.Football bei unwirtlichen Bedingungen: Ausschnitt aus "Any Given Sunday"

    Die Traumfabrik Hollywood hat in den vergangenen Jahrzehnten zahlreiche Sportfilme produziert, die Geschichten über den "American Way of Life" erzählen, Geschichten über Boxer, die von ganz unten den Aufstieg schaffen, Baseballteams, die als Underdogs die Meisterschaft holen oder Eishockey-Cracks, die sensationell Olympiasieger werden. Unzählige Streifen drehen sich folglich auch um den US-Kultsport American Football, wobei auch hier die Devise gilt, dass die besten Geschichten das Leben selbst schreibt. Kleine Zeitung DIGITAL präsentiert Ihnen die zehn besten Football-Filme der vergangenen Jahre sowie drei Hollywood-Streifen, die es nicht in die Top 10 geschafft haben.

    "Bonus-Tracks"

    Bitte nicht – "The Waterboy" ("Der Typ mit dem Wasserschaden", 1998)

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    Foto © Touchstone Pictures

    Foto vergrößernAdam Sandler als "Waterboy"Foto © Touchstone Pictures

    Adam Sandler in seiner "Paraderolle" als gutmütiger Trottel: In "The Waterboy" verkörpert er, nun ja, besagten Typen mit dem Wasserschaden. Robert "Bobby" Boucher Jr. ist Wasserträger eines Football-Teams, steigt aber eher zufällig zum Star-Linebacker auf und irrlichtert dabei durch eine etwas hanebüchene Handlung, angetan mit einer äußerst nervigen deutschen Synchronstimme. Der Film fuhr in den USA mehr als 160 Millionen Dollar an den Kinokassen ein, Adam Sandler wurde jedoch 1999 für die Negativ-Auszeichnung "Goldene Himbeere" als Schlechtester Schauspieler nominiert.
    Fazit: Warnung – nur was für hartgesottene Sandler-Fans

    Geht so – "The Replacements" ("Helden aus der zweiten Reihe", 2000)

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    Foto © Warner Bros.

    Foto vergrößernJimmy McGinty (Gene Hackmann) und Shane Falco (Keanu Reeves)Foto © Warner Bros.

    Eine Variation des beliebten Themas "Underdogs schlagen zu": Aufgrund eines Streiks der Profis der (fiktiven) Washington Sentinels – eine Parallele zur Gegenwart – muss Coach Jimmy McGinty (Gene Hackmann) ein neues Team zusammenstellen, um die Chancen auf die Playoffs zu wahren. Rund um den Ex-College-Quarterback Shane Falco (Keanu Reeves) formiert sich ein Team liebenswerter Exentriker, die gemeinsam dazu antreten, den übrigen Profi-Teams ein Bein zu stellen.
    Fazit: Solide, familientaugliche Unterhaltung

    Auf jeden Fall – "Jerry Maguire" ("Spiel des Lebens", 1996)

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    Foto © TriStar Pictures

    Foto vergrößernTom Cruise and Renée Zellweger in "Jerry Maguire"Foto © TriStar Pictures

    Ein "Klassiker", wenn auch kein klassischer Football-Film: Tom Cruise als titelgebender Sportagent Jerry Maguire, der vom eigenen Business desillusioniert ist, aber dank seines einzigen Kunden Rod Tidwell (Cuba Gooding Jr. als Wide Receiver der Arizona Cardinals) und durch eine Romanze mit seiner Arbeitskollegin Dorothy Boyd (Renée Zellweger) neue Lebensfreude entdeckt. Der Film von Regisseur Cameron Crowe wurde mit Oscars und Golden Globes prämiert, schuf Filmzitate für die Ewigkeit ("Show me the money!", "You complete me" und "You had me at 'hello'") und bedeutete den internationalen Durchbruch für Cuba Gooding Jr. und Renée Zellweger.
    Fazit: Feelgood-Movie der Marke Hollywood

    Plätze 10 - 6

    10. – "The Longest Yard" ("Spiel ohne Regeln", 2005)

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    Foto © Columbia Pictures

    Foto vergrößernAdam Sandler und Chris Rock stellen ihr Team zusammen: Bob Sapp und Dalip "The Great Khali" Singh RanaFoto © Columbia Pictures

    In diesem Remake eines Films aus dem Jahr 1974 ist wieder einmal Adam Sandler in der Titelrolle zu bewundern, diesmal als abgewrackter Ex-NFL-Quarterback Paul "Wrecking" Crewe, der im Gefängnis landet und dort auf Geheiß des Direktors ein Team von Häftlingen trainieren soll, um gegen die Mannschaft der Knastwärter anzutreten. Unterstützt wird er dabei von Burt Reynolds, dem Hauptdarsteller des Originalfilms, und von Komiker Chris Rock. Die so bunt zusammen gewürfelte Truppe besteht aus Rapper Nelly, ehemaligen Footballern und Wrestlern sowie Michael Irvin, seines Zeichens dreifacher Gewinner des Super Bowl mit den Dallas Cowboys und Mitglied der Pro Football Hall of Fame.
    Fazit: Spaßige, wenn auch wenig ernst zu nehmende Sportkomödie

    9. – "We Are Marshall" ("Sie waren Helden", 2006)

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    Foto © Warner Bros.

    Foto vergrößernMatthew McConaughey führt sein Team aufs FeldFoto © Warner Bros.

    14. November 1970: Flug Southern Airways 932 verunglückt in West Virginia, 75 Menschen kommen ums Leben, darunter fast das ganze Football-Team der Marshall University samt Betreuern und Fans. Aufgrund des tragischen Ereignisses wird das Football-Programm ursprünglich eingestellt, später aber auf Bitten der Studenten reaktiviert. Der neue, noch unerfahrene Coach Jack Lengyel (Matthew McConaughey mit großartigem 70er-Jahre-Outfit) darf dank einer Sondergenehmigung mit sogenannten Freshmen (Studienanfängern) spielen, um so das Andenken der verstorbenen Thundering Herd zu bewahren.
    Fazit: Bleibt trotz der traurigen Geschichte etwas klischeehaft

    8. – "Gridiron Gang" ("Spiel auf Bewährung", 2006)

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    Foto © Columbia Pictures

    Foto vergrößernMachen harte Miene zum bösen Spiel: "The Rock" und XzibitFoto © Columbia Pictures

    Football & "Häf`n", die zweite: Im Gegensatz zu Nr. 10 setzt "Gridiron Gang" jedoch auf Pathos statt Klamauk, ist der Hintergrund doch etwas ernster. Ex-Wrestler und –Footballer Dwayne "The Rock" Johnson und Rapper Xzibit spielen zwei Mitarbeiter einer Jugendstrafanstalt, die ihre Delinquenten durch die Bildung eines gemeinsamen Football-Teams von der grassierenden Gang-Gewalt und der Kriminalität wegbringen wollen (Mit "Gridiron", Grillrost, wird in den USA das Football-Feld bezeichnet). Der Streifen wurde an Originalschauplätzen gedreht und basiert auf der wahren Geschichte der Kilpatrick Mustangs während der Saison 1990.
    Fazit: Überraschende Besetzung, dennoch durchaus realistische Sozialstudie

    7. – "Varsity Blues" (1999)

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    Foto © Paramount Pictures

    Foto vergrößernJames van der Beek auf Konfrontationskurs mit Jon VoightFoto © Paramount Pictures

    Jonathon "Mox" Moxon (James van der Beek) ist eigentlich ganz zufrieden mit seiner Rolle als Backup des Star-Quarterbacks seines High School-Footballteams. Als dieser jedoch schwer verletzt ausscheidet, ist "Mox" plötzlich gefordert, Verantwortung für sich und sein Team zu übernehmen, auch gegenüber dem skrupellosen Erfolgscoach Bud Kilmer (Jon Voight). Damit das ganze nicht zu sehr nach anstrengendem "Coming-of-age"-Drama aussieht, wurde der Streifen mit etwas "Sex, Drugs & Rock'n'Roll" aufgemotzt, unter anderem mit einer äußerst kreativen Verwendung herkömmlicher Schlagsahne.
    Fazit: Nettes, harmloses High School-Filmchen

    6. – "Rudy" (1993)

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    Foto © TriStar Pictures

    Foto vergrößernRudy wird von seinen Teamkollegen aus dem Stadion hinausgetragen - als erster Spieler von Notre Dame überhauptFoto © TriStar Pictures

    Daniel Eugene "Rudy" Ruettiger (Sean Astin, der Sam aus "Herr der Ringe") hat einen ganz großen Traum: Er möchte auf die katholische Privatuniversität Notre Dame (Indiana) gehen und dort für die Fighting Irish spielen, das vielleicht legendärste College-Footballteam der USA. Angesichts seiner Statur (1,68 Meter, 75 kg), seiner Herkunft aus der armen Arbeiterklasse und seiner schlechten Schulnoten erscheint das jedoch als unmöglich. Doch beharrlich kommt "Rudy" seinem Traum immer näher.
    Fazit: Großartiges, inspirierendes Biopic

    Plätze 5 - 1

    5. – "Remember The Titans" ("Gegen jede Regel", 2000)

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    Foto © Disney Pictures

    Foto vergrößernHollywood-Superstar Denzel Washington als Football-TrainerFoto © Disney Pictures

    Ab 1971 werden an der T. C. Williams High School in Alexandria (Virginia) weiße und schwarze Schüler gemeinsam unterrichtet, das neu zusammengestellte Football-Team der Schule übernimmt der schwarze Head Coach Herman Boone (Oscar-Preisträger Denzel Washington), sehr zum Missvergnügen der lokalen Bevölkerung. Nach einem harten Trainingscamp im US-Schicksalsort Gettysburg raufen sich schwarze wie weiße Spieler jedoch zusammen, exemplarisch dargestellt anhand der Freundschaft der beiden Kapitäne. Die Titans beginnen eine beachtliche Siegesserie und helfen so, dem vorherrschenden Rassismus Einhalt zu gebieten.
    Fazit: Fesselndes Polit- und Sportdrama

    4. – "Invincible" ("Unbesiegbar", 2006)

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    Foto © Disney Pictures

    Foto vergrößernMark Wahlberg als Vince Papale beim Tryout der EaglesFoto © Disney Pictures

    Auch für diesen Film gilt: "Based upon a true story": Für Vince Papale (Mark Wahlberg), einen 30-jährigen Teilzeit-Barkeeper in Philadelphia, läuft es Mitte der 70er-Jahre alles andere als gut. Er verliert seinen Job als Aushilfslehrer, zudem verlässt ihn seine Frau. Da kommt die Möglichkeit gerade recht, über offene Tryouts einen Platz im Profi-Kader seines Lieblingsvereins, des NFL-Traditionsclubs Philadelphia Eagles, zu ergattern. Papale nützt seine Chance und ist bis heute der älteste NFL-Rookie, der ohne College-Spielerfahrung bei einem Team zum Einsatz kam.
    Fazit: Leicht melancholisches Aufsteiger-Epos "on the Streets of Philadelphia"

    3. – "The Blind Side" ("Die große Chance", 2009)

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    Foto © Warner Bros.

    Foto vergrößernMichael Oher (Quinton Aaron) und Leigh Anne Tuohy (Sandra Bullock)Foto © Warner Bros.

    Die (fast) wahre Lebensgeschichte des heutigen NFL-Spielers Michael Oher: Der schwarze, übergewichtige und obdachlose Teenager "Big Mike" hat aufgrund seiner mangelnden Bildung nicht die besten Zukunftsperspektiven. Da nimmt sich die weiße, evangelikale Upperclass-Familie Tuohy seiner an und mit deren Unterstützung (und der Hilfe einer Nachhilfelehrerin) verbessern sich nicht nur seine Noten, sondern wird auch sein Talent als Football-Spieler erkannt. Michael schafft schließlich den Sprung aufs College und ins Team der Ole Miss Rebels, 2009 wird er vom NFL-Team Baltimore Ravens als Offensive Tackle gedraftet. Sandra Bullock wurde für ihre Darstellung von Michaels tougher Adoptiv-Mum Leigh Anne Tuohy mit Oscar und Golden Globe ausgezeichnet.
    Fazit: Emotionales Rührstück der Extraklasse

    2. – "Friday Night Lights" ("Touchdown am Freitag", 2004)

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    Foto © Universal Pictures

    Foto vergrößernCoach Gaines (Billy Bob Thornton) stimmt seine Panthers aufs Spiel einFoto © Universal Pictures

    Nirgendwo sonst spielt Football eine größere Rolle als in Texas. Plastisch eingefangen hat diese Obsession der Journalist H. G. Bissinger in seinem preisgekrönten Meisterwerk "Friday Night Lights: A Town, a Team, and a Dream", für die "Sports Illustrated" das viertbeste Sportbuch aller Zeiten. Der Pulitzer-Preisträger lebte ein Jahr samt Familie in der westtexanischen Kleinstadt Odessa, um die 1988er-Saison des lokalen High School-Footballteams, der Permian Panthers, quasi erste Reihe fußfrei mitzuerleben. Sein Porträt einer Stadt, seiner Bewohner, seines Football-Teams – und der amerikanischen Gesellschaft – wurde 2004 verfilmt, wenig später lief auf NBC eine TV-Serie gleichen Namens.
    Fazit: Rau, intensiv, kraftvoll, mitreißend – ein echter Geheimtipp

    1. – "Any Given Sunday" ("An jedem verdammten Sonntag", 1999)

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    Foto © Warner Bros.

    Foto vergrößernJamie Foxx, Al Pacino und Dennis QuaidFoto © Warner Bros.

    Meisterregisseur Oliver Stone und sein kritischer, ungeschönter Blick auf das knallharte Profisport-Business: Im Zentrum der Erzählung stehen die fiktiven Miami Sharks, da Stone aufgrund eines Verbots durch die NFL Team- und Spielernamen erfinden musste und auch nicht in realen Liga-Stadien drehen durfte. Verfolgt werden die Schicksale einer Reihe von Figuren: der zuletzt erfolglose, alternde Head Coach Tony D'Amato (Al Pacino), die neue Teambesitzerin Christina Pagniacci (Cameron Diaz), der verletzte Star-Quarterback Jack Rooney (Dennis Quaid) und dessen junger, arroganter Ersatzmann Willie Beamen (Jamie Foxx). Der Hollywood-Streifen ist bis in die kleinsten Nebenrollen perfekt besetzt, auch einige Football-Stars früherer Tage sind in Gastauftritten zu sehen. Zwei Hall of Famer spielen gewichtigere Rollen: Jim Brown, legendärer Running Back der 1960-er-Jahre, als Defensive Coordinator Montezuma Monroe, Lawrence Taylor, der beste Verteidiger der NFL-Geschichte, spielt sich als Linebacker Luther "Shark" Lavay quasi selbst.
    Fazit: Packender Plot, exzellenter Cast, spektakuläre Spielszenen – der ultimative Football-Film!

    STEFAN TAUSCHER

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