Schorn fällt länger aus
Die Chance auf einen heimischen Etappensieg bei der 63. Österreich-Rundfahrt ist nach drei Bergetappen und vor den kommenden Flachetappen gering. Sprinter Daniel Schorn musste nach einem Sturz verletzt aufgeben.

Foto © GEPADaniel Schorn stürzte am Dienstag
Damit könnte zum dritten Mal in Folge die Tour ohne Erfolg eines ÖRV-Radprofis enden und Rene Haselbacher (Erster 2008 in Bad Vöslau) vorerst weiter der letzte heimische Tagessieger bleiben. Der aktuell beste heimische Sprinter, der Salzburger Daniel Schorn, musste am Dienstag nach einem schweren Sturz verletzt aufgeben, somit bleibt nur die kleine Hoffnung auf einen Erfolg mit einer Ausreißergruppe.
Nach drei harten Bergetappen werden auf dem 5. und 6. Abschnitt (nach Schladming bzw. von Hainburg nach Bruck/Leitha) Fluchtgruppen ihre Chance bekommen. Am Samstag fällt im Zeitfahren in Podersdorf am Neusiedlersee die Entscheidung über den Toursieg. Um den Tagessieg wollte in der 30-km-Prüfung gegen die Uhr auch der Vorarlberger Matthias Brändle mitmischen, doch hinter der Form des 21-jährigen Geox-Profis stand nach seinen Leistungen in den Bergen ein Fragezeichen.
Schorn im Spital
Schorn musste die Nacht auf Mittwoch im Spital in Lienz verbringen. Der 22-Jährige aus dem deutschen Team NetApp hatte sich bei seinem Sturz über die Leitplanke in der Abfahrt von der Pustertaler Höhenstraße in Osttirol eine Quetschung des rechten Oberschenkelmuskels zugezogen, zudem platzte die Narbe eines Eingriffs am linken Knie wieder auf. "Es hätte aber schlimmer ausgehen können, ich bin froh, dass nichts gebrochen ist", sagte Schorn, der im Frühjahr wegen der Knieblessuren pausieren musste und nun erneut länger ausfällt. "Nun muss ich am zweiten Comeback arbeiten, vielleicht gelingt es, bis zur WM wieder in Form zu kommen."













