Handball-Männer gegen Island um letzte EM-Chance
Noch lebt für Österreichs Handball-Männer die Chance auf ein Ticket für die Europameisterschaft in Serbien 2012 (17. - 29. Jänner).

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Schon ein Remis im letzten Spiel der Qualifikations-Gruppe 5 würde der ÖHB-Sieben am Sonntag reichen. Allerdings baut sich vor Rot-Weiß-Rot in Reykjavik (18.30 Uhr MESZ/live ORF Sport plus) mit dem Olympiazweiten Island neuerlich eine große Hürde auf.
"Wenn wir es gegen Island schaffen, ist das eine Riesensensation", dämpfte ÖHB-Teamchef Magnus Andersson die Erwartungen.
Nach der bitteren 20:28-Niederlage gegen Deutschland am vergangenen Mittwoch, bei der Österreich gerade in der ersten Hälfte überhaupt nicht ins Spiel fand, müssen auch die Köpfe wieder frei werden. Die Ausgangslage ist aber doppelt schwierig, weil die derzeit drittplatzierten Isländer unbedingt einen Sieg brauchen, um Österreich noch von Platz zwei hinter Deutschland zu verdrängen und so noch das EM-Ticket zu buchen.
"Die Isländer haben erfahrene Legionäre, sind nicht umsonst in einem Olympia-Finale gestanden. Aber sie haben auch nicht den riesengroßen Kader, müssen mit sieben, acht Mann durchspielen", gab Österreichs Flügelflitzer Konrad Wilczynski zu bedenken. "Wir müssen das Spiel lange offen halten. Gegen sie haben wir über 60 Minuten im Sechs gegen Sechs keine Chance. Wir müssen das Spiel über Außen aufziehen. Wir müssen noch einmal 60 Minuten Vollgas geben."
Viktor Szilagyi und Co. erreichten in der Nacht auf Freitag Island, wo man von spätherbstlichen Temperaturen, Regen im Tal und Schnee auf den Bergen empfangen wurde. Am Freitag-Nachmittag stand das erste Training inklusive Video-Analyse an. Andersson zeigte seinen Spielern Videos, die das Selbstvertrauen zurückbringen sollen. Immerhin holte man in den jüngsten drei Partien gegen die Insulaner einen Sieg und ein Remis.













