Gute Leistungen von Schrott und Moseley in St. Pölten
Trotz kühler Temperaturen und Gegenwind haben Österreichs Leichtathleten am Donnerstag im 5. Liese Prokop Memorial in St. Pölten teilweise starke Leistungen erbracht.

Foto © GEPAElisabeth Eberl
Hürdenläuferin Beate Schrott lief im Vorlauf in 13,21 Sekunden persönliche Bestzeit und unterbot das Limit für die Universiade, das Finale gewann sie in 13,22. Ryan Moseley sprintete die 100 Meter bei Gegenwind von 0,8 m/s in 10,36 Sekunden und wurde hinter Adrian Griffith von den Bahamas (10,28) Zweiter. Jennifer Wenth steigerte über 800 Meter ihre persönliche Bestleistung auf 2:07,16 Minuten. Doris Auer schraubte den W40-Masters-Weltrekord im Stabhochsprung auf 4,01 Meter, dieselbe Höhe überquerte auch Daniela Höllwarth. Elisabeth Eberl warf den Speer auf 54,15 Meter. Hochsprung-Gewinnerin Monika Gollner brachte 1,81 Meter ins Reine.
Aus internationaler Sicht zeigte die Bulgarin Wania Stambolowa über 400 m Hürden in 54,85 Sekunden auf, den Hammerwurf gewann die Ungarin Eva Orban mit Stadionrekord von 68,19 Meter vor ÖLV-Rekordlerin Julia Siart (56,03). Die 110 Meter Hürden sicherte sich der US-Amerikaner Jeff Porter in 13,58 Sekunden, Dritter wurde Manuel Prazak in 14,37 Sekunden. Der 18-jährige Matthias Rebl unterbot in 14,30 (Hürdenhöhe 99 cm) das Limit für die U20-EM in Tallinn. Michael Mathieu von den Bahamas (Olympia-Silbermedaillengewinner mit der Staffel 2008) setzte sich über 400 m in 46,37 Sekunden durch, Nachwuchstalent Michael Laufenböck wurde in neuer persönlicher Bestzeit von 47,61 Dritter. Mathieu gewann auch die 200 m in 20,91.













