Contadors CAS-Anhörung erst nach Tour de France

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Der Internationale Sportgerichtshof (CAS) hat die in der Vorwoche verschobene Anhörung im Doping-Fall Alberto Contador am Dienstag für 1. bis 3. August neu angesetzt. Der frischgebackene Sieger des Giro d'Italia kann damit an der Tour de France (2. bis 24. Juli) teilnehmen, danach droht dem Spanier allerdings eine Sperre.
Tour-de-France-Direktor Christian Prudhomme hat die Ansetzung der CAS-Verhandlung nach der diesjährigen Frankreich-Rundfahrt bedauert. "Wir haben immer gesagt, dass wir uns eine Entscheidung vor der Tour 2011 wünschen", sagte Prudhomme, der die lange Zeitspanne bis zur Urteilsfindung kritisch beurteilte. Da Contador aber seit Saisonbeginn auch in Portugal, Spanien, Belgien und Italien gefahren sei, sehe er keinen Grund, der gegen das Antreten von Contador bei der Tour spreche, so der Franzose.
Contador war im Vorjahr bei der Tour positiv getestet, im Februar von der spanischen Föderation jedoch vom Doping-Verdacht freigesprochen worden. Der Weltverband UCI und die Welt-Anti-Doping-Agentur WADA reichten dagegen allerdings Klage beim CAS ein. Im Falle einer Verurteilung durch die höchste sportjuristische Instanz droht Contador, dem die verbotene Substanz Clenbuterol nachgewiesen worden war, eine Ausschluss von maximal zwei Jahren und die Aberkennung aller Rennergebnisse seit Juli 2010.
Der CAS hatte die Anhörung in der Vorwoche auf Bitte der Anwälte des Spaniers von Anfang Juni auf unbestimmte Zeit verschoben, am Dienstag gab der CAS nun die neuen Verhandlungstage bekannt.













