Ein Radkönig im Einklang mit der Natur des Nockgebiets
Beim Kärnten Radmarathon kämpfen am Sonntag knapp 1000 Sportler um den Titel des "Nockalmkönigs".
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Was machen Menschen, wenn sie begeisterte Radsportler sind, eine atemberaubende Landschaft vor der Haustüre haben und heiß auf das Rennfahren sind? Sie rufen ihren eigenen Radmarathon ins Leben. Und zwar den "Kärnten Radmarathon" mit Start und Ziel in Bad Kleinkirchheim. Und eben dieses größte Radspektakel Kärntens geht am Sonntag zum bereits dritten Mal über die Bühne (Start 9 Uhr). Auf 106 Fahrkilometern warten 2150 Höhenmeter.
Viele Promis
Als schweißtreibender Höhepunkt ist die Panoramastraße durch den Nationalpark Nockberge zu befahren. Dort warten mit der Passhöhe Schiestlscharte (auf 2014 Höhenmeter) und der Eisentalhöhe (2042 Meter) die größten Strapazen auf die Athleten. Der Erstplatzierte bei der Sonderwertung Eisentalhöhe ist zugleich der "Nockalmkönig". Ein Titel, der 2010 an den Südtiroler Philip Götsch ging. Die weitere Strecke führt über das Liesertal zum Millstätter See und zurück nach Bad Kleinkirchheim. Dort holte sich im Vorjahr der Tiroler Andy Traxl den Sieg. Ihm hat heuer nicht nur Ex-Österreich-Rundfahrtsieger Gerrit Glomser den Kampf angesagt. Der sportlichen Herausforderung stellen sich auch Ex-Radprofi Peter Wrolich, Topbiathlet Christoph Sumann und der Nordische Kombinierer Christoph Bieler. Neben dieser "Königsetappe" gibt es mit der "Zwei-Seen-Runde" (65 km) eine Alternative für Jedermann.
Bereits am Samstag um 16 Uhr steigt das VIP-Paarzeitfahren (Bad Kleinkirchheim - Wiedweg - Bad Kleinkirchheim). Zugesagt haben Schi-Legende Franz Klammer, die Radasse Bernhard Eisel, Marco Haller, die Eishockey-Cracks Daniel Welser, David Schuller, Christof Martinz, Ex-Ruderweltmeister Arnold Jonke. Wrolich bildet mit Österreichs Radpräsident Otto Flum ein Duo.















