Weidlinger nach Überraschungsstart in Salzburg Zweiter
Das angepeilte Olympia-Limit von 2:14 verpasste Weidlinger klar.

Foto © GEPA
Österreichs Marathon-Rekordler Günther Weidlinger hat sich am Sonntag zu einem überraschenden Start über die 42,195 km in Salzburg entschlossen. Der 33-jährige Oberösterreicher landete am Ende im 8. AMREF-Marathon in 2:17:59 Stunden hinter dem Kenianer Victor-Bushendich Chelokoi, der in 2:14:49 Streckenrekord (bisher: Mike Rotich/KEN - 2:18:41/2007) lief, auf Rang zwei. Das angepeilte Olympia-Limit von 2:14 verpasste Weidlinger damit klar.
Dieses hatte der Innviertler ursprünglich schon vor einer Woche in Düsseldorf erbringen wollen. Weidlinger kollabierte jedoch in diesem Rennen bei Temperaturen von bis zu 27 Grad Celsius zweimal und gab nach 25 Kilometern auf. "Diese 25 Kilometer haben zu viel Kraft gekostet", betonte Trainer-Vater Heinrich Weidlinger. Bei Halbzeit war Weidlinger in Salzburg in 1:06:51 noch auf Limit-Kurs gelegen, hatte dann aber ab Kilometer 25 mit muskulären Problemen zu kämpfen, ehe bei Kilometer 33 der Einbruch erfolgte.















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