Chef der Commonwealth Games in Indien festgenommen
Ein halbes Jahr nach den von schweren Korruptionsvorwürfen überschatteten Commonwealth Games in Neu Delhi ist der ehemalige Chef des Organisationskomitees festgenommen worden.

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Suresh Kalmadi werde Bestechlichkeit im Rahmen der Vorbereitungen der Spiele zur Last gelegt, so die Ermittlungsbehörde CBI am Montag. Am Dienstag sollte der ehemalige Sportfunktionär dem Haftrichter vorgeführt werden.
Bereits im Jänner waren Kalmadi und ein enger Vertrauter von ihren Aufgaben im Organisationskomitee entbunden worden. Ihnen war vorgeworfen worden, die von der Regierung angeordnete Untersuchung der Korruptionsvorwürfe zu behindern und Zeugen einzuschüchtern. Das Organisationskomitee soll unter Kalmadis Regie unter anderem überteuerte Verträge ohne Ausschreibung vergeben haben.
Die Commonwealth Games im vergangenen Oktober kosteten nach Schätzungen bis zu sieben Milliarden Euro. Bereits vor Beginn waren sie wegen Verzögerungen beim Bau der Sportstätten, der Nutzung mangelhafter Baumaterialien und unzumutbaren hygienischen Zuständen bei den Unterkünften der Sportler in die Kritik geraten. Die Wettkämpfe liefen dann jedoch weitgehend pannenfrei ab.













