Pröll bei Marathon-Debüt in Linz um Olympia-Limit
Martin Pröll hat sich für seinen ersten Marathon-Einsatz ein hohes Ziel gesteckt.

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Der 30-jährige Freistädter will am Sonntag bei der 10. Auflage des Linz-Marathon unter 2:14 Stunden bleiben und damit das Ticket für die Olympischen Spiele 2012 in London lösen. "Ich habe das Glück gehabt, mich wochenlang problemlos vorbereiten zu können. Ich bin zuversichtlich, es hängt aber auch viel von den Tempomachern ab", sagte Pröll. Der Oberösterreicher absolvierte im Februar ein wöchentliches Laufpensum von rund 200 Kilometern, mit dem Kenianer Hosea Tuei stellen ihm die Verantwortlichen einen eigenen Tempomacher zur Verfügung. Die Favoriten kommen aus Kenia. Nixon Machichim, Raymond Kandy und David Njagi sind allesamt die 42,195-Kilometer-Distanz schon unter 2:10 Stunden gelaufen. Dazu will auch der ebenfalls aus Kenia stammende Richard Bartele bei seinem Marathondebüt aufzeigen. Die Linz-Bestzeit des Ukrainers Alexander Kusin steht seit 2007 bei 2:07:33.
Bei den Frauen gilt es die Kroatin Lisa Christina Stublic zu schlagen, die größten Herausfordererinnen sind die im Vorjahr zweitplatzierte Russin Tatiana Wilisowa sowie die Moldawierin Svetlana Shepeleva. Der Streckenrekord (2:33:51) wird von der Steirerin Eva-Maria Gradwohl gehalten. Auch der Halbmarathon ist gut besetzt, die drei Kenianer Daniel Mukche, Kibet Collins und Allan Ndiwa haben das Potenzial, den gültigen Streckenrekord aus dem Jahr 2002 (1:02:36) zu brechen. Die zwei Oberösterreicher Christian Pflügl und Florian Prüller peilen Zeiten zwischen 1:04 und 1:06 Stunden an. Die neue Streckenführung bringt die Athleten übrigens nicht mehr nach Steyregg, sondern auch zweimal über den Linzer Hauptplatz.
Die Organisatoren hoffen bei der Jubiläumsausgabe die 15.000-Teilnehmer-Marke am gesamten Marathon-Wochenende zu sprengen, 14.400 Athleten haben bisher genannt. Vonseiten der Nationalen Anti Doping Agentur (NADA) wird es verstärkte Doping-Kontrollen geben.













