Iditarod-Rennen: Lauf, Husky, lauf!
Jedes Jahr Anfang März startet das längste und härteste Schlittenhunderennen der Welt. Mindestens neun Tage benötigen die besten Musher mit ihren Hundeschlittenteams für die 1860 Kilometer lange Strecke.

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Nach dem Start in Anchorage müssen sich die Teams durch gebirgiges Gelände, zugefrorene Flüsse, dichte Wälder, weite Tundren und vereiste Küstengebiete kämpfen, um ihr Ziel in Nome an der Beringsee zu erreichen.
Dieses Jahr es ist bereits das 39. Mal, dass sich die sogenannten "Musher" mit ihren tapferen Hunden auf den Weg machen, eine Strecke von über 1.800 Kilometern zu bezwingen und Kälte, Stürmen, Müdigkeit und Halluzinationen zu trotzen. Zwischen neun und 20 Tagen brauchen sie dafür und jedes Jahr gibt es mehrere Teilnehmer, die den harten Wettkampf vorzeitig abbrechen müssen.
Geld ist sicher nicht die einzige Motivation
Die ersten 30 Teams im Ziel werden für die Strapazen mit einem Preisgeld von insgesamt 510.000 US-Dollar (knapp 370.000 Euro) entlohnt, wobei der erste allein 50.400 davon erhält (das sind rund 36.000 Euro). Dazu muss allerdings auch erwähnt werden, dass die Anmeldegebühr pro Musher stolze 4.000 US-Dollar (knapp 2.900 Euro) beträgt.
Seinen Ursprung findet das Rennen in der Erinnerung an eine Hundeschlitten-Expedition im Jahr 1925, bei der Impfstoff nach Nome gebracht wurde, um einen Diphtherie-Ausbruch zu stoppen. Den Namen Iditarod verdankt es einem alten Pfad, der Goldgräber- und Hafenorte im hohen Norden Alaskas verband.
Eine der großen Fragen des diesjährigen Iditarod ist, ob der vierfache Champion Lance Mackey seinen Titel verteidigen kann und als zweiter Musher in der Geschichte (neben Rick Swenson) fünf Siege in Folge erringen kann.















