ÖRV-Rodler peilen am Königssee Podest an
Nach dem historischen doppelten Doppelsieg in Park City greifen Österreichs Rodel-Doppelsitzer auch beim Weltcup am Königssee am Mittwoch wieder nach dem Tagessieg.

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Andreas und Wolfgang Linger bzw. die frisch gebackenen Weltcup-Sieger Peter Penz und Georg Fischler wollen im Vorfeld der Ende Jänner in Cesana ausgetragenen WM nachlegen. Neben den gesetzten Doppelsitzern und Herren schaffte auch das Damen-Team über den Nationencup geschlossen die Qualifikation für den fünften Weltcup-Bewerb.
Veronika Halder, die nach ihrer Disqualifikation in Salt Lake City aus den Gesetzten heraus gefallen war, schaffte locker die Qualifikation. Auch die beiden Juniorinnen Mona Wabnigg und Birgit Platzer starten auf der auf den letzten Drücker um 22 Mio. Euro modernisierten Eisrinne den Sprung ins Hauptfeld. Nina Reithmayer sowie die Herren Manuel und David Pfister, Wolfgang Kindl und der frisch gebackene Staatsmeister Reinhard Egger waren fix für die Einsitzer-Rennen am Mittwoch (Damen) bzw. Donnerstag (Herren) qualifiziert.
Team-Staffel
Am Donnerstag steigt außerdem der Team-Staffel-Weltcup. "Jetzt starten wir bei den Damen mit dem vollem Kontingent. Herren und Doppler sind auch gut drauf. Ziel ist es Podestplätze zu holen", meinte ÖRV-Cheftrainer Rene Friedl, der sich mit den Leistungen der Youngsters Wabnigg und Platzer zufrieden zeigte.
Im Herren-Einsitzer wollen vor allem die deutschen Lokalmatadore den Siegeszug des italienischen Ausnahmefahrers Armin Zöggeler beenden. Der 37-Jährige steuert seinem zehnten Gesamtsieg entgegen und hofft in dreieinhalb Wochen auf der Olympia-Bahn von Cesana auf seinen sechsten WM-Titel. Bei den Damen wäre alles andere als ein deutscher Heimerfolg eine Sensation. Dreizehn Jahre bzw. 102 Rennen ist es her, seitdem mit der Österreicherin Andrea Tagwerker eine Nicht-Deutsche im Weltcup gewonnen hat. Schauplatz war am 29. November 1997 eben der Königssee.













