Tischtennis-Weltverband verweigert Pro-Tour-Reform
Das Pro-Tour-Finale der Tischtennis-Profis könnte auch im kommenden Jahr ohne die besten Spieler der Welt über die Bühne gehen.

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Trotz heftiger Kritik hält der Internationale Tischtennis-Verband (ITTF) an seinen Qualifikationskriterien für die sogenannten "Grand Finals" fest, wie die ITTF am Heiligen Abend mitteilte. Wer zum Jahresausklang um 365.000 US-Dollar (278.647 Euro) Preisgeld kämpfen will, muss weiterhin an mindestens sechs Turnieren oder Veranstaltungen auf drei verschiedenen Kontinenten teilgenommen haben. Deshalb hatte Mitte Dezember in Seoul der deutsche Rekord-Europameister Timo Boll ebenso gefehlt wie sämtliche chinesische Stars.
Im Jahr 2011 werden bei den 16 Turnieren der Pro Tour insgesamt 2.663.000 US-Dollar (2,03 Mio. Euro) Preisgeld ausgeschüttet. In Österreich macht die Pro Tour im kommenden Jahr vom 21. bis 25. September erstmals in der neuen Schwechater "Werner Schlager Academy" (WSA) Station.













