45:10-Sieg gegen Zypern für ÖHB-Frauen in 2. WM-Quali-Spiel
Österreichs Handball-Frauen haben auch das zweite Spiel der WM-Qualifikation in Lublin souverän gewonnen.

Foto © GEPASujet
Nach dem Auftaktsieg gegen Großbritannien feierte Rot-Weiß-Rot 24 Stunden später über Zypern einen 45:10-(23:4)-Kantersieg und geht nun gestärkt in die letzten Spiele gegen Gastgeber Polen (Samstag) und die Slowakei (Sonntag). Nur der Gruppenerste qualifiziert sich für das Play-off.
Österreich, neuerlich ohne die angeschlagenen Gorica Acimovic und Simona Spiridon, agierte von Beginn an konzentriert und ließ dem Gegner keine Chance: Nach 19 Minuten führte das Team von Herbert Müller bereits 17:1 und ging mit einem 23:4-Vorsprung in die Pause. Nach dem Seitenwechsel erhielt der gesamte Kader Einsatzminuten, auch alle drei Torfrauen standen jeweils 20 Minuten auf dem Parkett. Beste Werferin war Katharina Doppler mit acht Toren.
"Wir haben uns in einen Lauf gespielt und das auch 60 Minuten durchgezogen", resümierte Müller. "Ich bin sehr zufrieden, wir wollten nicht mehr als zehn Tore bekommen, das haben wir geschafft, haben das Spiel auch als Abwehrtraining gesehen und waren durch Kontertore erfolgreich. Zypern ist natürlich ein absoluter Handballexot und zum ersten Mal bei so einem Turnier dabei. Aber die Mädels haben nie locker gelassen, das hat mir gefallen."
Die nächste Partie gegen Polen am Samstag (18.00 Uhr) dürfte zum Schlüsselspiel werden. Denn die Slowakei, Österreichs letzter Gegner am Sonntag, unterlag am Donnerstag Großbritannien überraschend mit 26:27. Den spielfreien Freitag will man zum Videostudium und einer Trainingseinheit nutzen.
"Das wird natürlich schwierig", meinte Müller zum Duell mit Polen. "Die Polinnen haben einen sehr starken Eindruck hinterlassen, allerdings gegen Zypern. Sie haben sehr große und robuste Spielerinnen, ähnlich wie Deutschland im Test am vergangenen Wochenende. Wir müssen uns daher körperlich dagegenstemmen, dann ist sicher auch gegen Polen einiges möglich. Davor sind aber noch unsere Physiotherapeuten gefragt, um eventuell auch Gorica Acimovic und Simona Spiridon noch fit zu bekommen."













