Tischtennis: Chen bei Austrian Open out

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Chen Weixing musste sich am Samstagabend als letzter österreichischer Teilnehmer aus den Tischtennis-Austrian-Open in Wels verabschieden. Der Austro-Chinese fand im Viertelfinale gegen den Weltranglisten-32. Tiago Apolonia zu spät ins Spiel. Nach 0:3-Rückstand konnte er zwar zwei Sätze aufholen, musste aber dem Kräfteverschleiß Tribut zollen. Der Portugiese gewann mit am Ende 4:2 (10,8,6,-3,-8,4).
"Das Spiel hat durch Verzögerungen viel später begonnen. Durch die lange Wartezeit habe ich zu Beginn keine richtige Konzentration gefunden. Ab dem vierten Satz ging es besser, aber die Aufholjagd hat zu viel Substanz gekostet. Als Apolonia in Satz vier schnell wegzog, konnte ich leider nicht mehr nachsetzen", meinte Chen nach der Niederlage. Zuvor hatte er sich im Achtelfinale am Samstagnachmittag 4:1 gegen den Ukrainer Jaroslaw Schmudenko durchgesetzt. Dieser hatte in der zweiten Runde Werner Schlager bezwungen.
Europameister Timo Boll zog erwartungsgemäß mit einem Sieg gegen den japanischen Qualifikanten Kaii Yoshida ins Halbfinale ein. Der Deutsche siegte 4:2 (-9,9,11,9,-10,6). "Es war ein hartes Stück Arbeit", sagte Boll. Er trifft nun im Halbfinale am Sonntag auf den Olympiasieger von Athen 2004 und ehemaligen SVS-Legionär Ryu Seung Min aus Südkorea. Im zweiten Semifinale ist der Japaner Kenta Matsudaira Gegner von Chen-Bezwinger Tiago Apolonia.













