Hypo-Damen mit Champions-League-Sieg in Leipzig
Die Handball-Frauen von Hypo Niederösterreich haben am Samstag in der dritten Runde der Champions-League für eine Überraschung gesorgt

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Die Handball-Frauen von Hypo Niederösterreich freuen sich über den ersten Sieg in der laufenden Champions-League: Österreichs Serienmeister überraschte am Samstag in der dritten Runde nach zwei Niederlagen gegen Debrecen und Itxako Navarra mit einem 28:23(15:12)-Auswärtserfolg beim deutschen Champion HC Leipzig. Der achtfache CL-Rekordsieger aus Österreich fügte dem Spitzenreiter der Gruppe B die erste Niederlage zu.
"Es gibt immer wieder Ereignisse im Leben, die besonders sind, und dieses Spiel heute kann man da dazuzählen", freute sich Hypo-Coach Martin Matuschkowitz gegenüber der APA - Austria Presse Agentur über den unerwarteten Erfolg. Die Ursache dafür sah er einerseits darin, dass Leipzig nach den Anfangserfolgen Hypo doch auch unterschätzt hatte und etwas überheblich wirkte, andererseits fehlten den Deutschen auch ihre Kreisläuferin. Neben den Routiniers Gabi Rotis, die mit zwölf Treffern eine ausgezeichnete Leistung bot, und der sehr starken Torfrau Olga Sanko (15 Bälle gehalten/5 Siebenmeter abgewehrt) freute sich der Trainer auch darüber, dass das Resultat mit sieben U-20-Spielerinnen zustande kam.
Das Match war vor fast 3.000 Zuschauern zunächst ausgeglichen verlaufen. Bis zur 18. Minute stand es 7:7, ehe sich die Gäste mit drei Toren in Serie erstmals absetzen konnten. Nach dem Wechsel schafften die Deutschen den 14:15-Anschlusstreffer. Danach scheiterte Leipzig vor allem an den eigenen Nerven: Zu viele Abspielfehler, allein fünf verworfene Siebenmeter und ein schwacher Rückraum waren die Gründe für die erste Niederlage im dritten Spiel der "Königsklasse".
"Leipzig ist nervös geworden, wir haben die Gunst der Stunde genützt", erklärte Matuschkowitz. Sein Team ist zuletzt wohl auch etwas unter seinem Wert geschlagen worden. "Wir sind vielleicht nicht immer so gut wie heute, denn fast alles hat gepasst." Wichtig sei, dass diesmal 60 Minuten durchgespielt wurde und nicht wie bei Itaxko, als man nur in der ersten Hälfte sehr gut gespielt hatte. "Für mich war das einer der schönsten Siege mit Hypo", frohlockte der Trainer.
Für Hypo NÖ steht am 6. November der nächste schwere Auswärtsgang bevor, wenn man zu Gast bei Itxako ist. "Für unsere Jungen ist es leichter auswärts als zu Hause", spricht er den Druck an, dem der Nachwuchs vor eigenem Publikum vermehrt ausgesetzt sei.













