Ahlmann siegt trotz Todes von Pferd Calvados
Der deutsche Dreifach-Erfolg beim Weltcup der Springreiter in Oslo ist vom Tod des Pferdes Calvados von Sieger Christian Ahlmann überschattet worden.

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Der neunjährige Hengst brach am Sonntagmorgen in der Box auf dem Turniergelände in Oslo zusammen und starb innerhalb weniger Minuten. Die Todesursache ist noch unklar. "Das ist sehr schade. Calvados war ein sehr gutes und junges Pferd", berichtete der deutsche Bundestrainer Otto Becker über den Vorfall. Das Pferd war in seiner Box plötzlich unruhig geworden. Der Reiter und ein sofort herbeigerufener Tierarzt konnten aber nicht mehr helfen. Als Todesursache wird derzeit ein Aorta-Abriss vermutet. Das Pferd soll aber noch obduziert werden.
Trotz des Schocks sicherte sich Ahlmann mit Taloubet im Stechen den Sieg in 41,40 Sekunden vor Ludger Beerbaum auf Chaman (42,12) und Lars Nieberg auf Levito (43,33). Das Springen in der norwegischen Hauptstadt war die erste von 13 Weltcup-Qualifikationen in der Saison 2010/2011. Das Finale findet Ende April in Leipzig statt.













