Commonwealth-Spiele: 15 Schwimmer an Virus erkrankt
Die Problemserie bei den Commonwealth-Spielen in Indien reißt nicht ab.
Bis zu 15 Schwimmer aus England und Australien sollen sich beim Training mit einem Magen-Darm-Virus infiziert haben, berichteten Medien am Donnerstag. Die Veranstalter kündigten eine Untersuchung der Wasserqualität im Trainingsbecken an. "Wir müssen schnell die Ursache finden. Wenn es unsicher ist, darf niemand in diesem Wasser schwimmen", sagte Michael Fennell, der Präsident der Spiele.
Schon vor Beginn der Spiele hatten die indischen Veranstalter mit einer Vielzahl von Schwierigkeiten zu kämpfen. Korruption und Vetternwirtschaft, Pfusch am Bau und schlechte hygienische Zustände im Athletendorf sorgten für negative Schlagzeilen. Auch das mangelnde Zuschauerinteresse zum Auftakt der Wettkämpfe in Neu Delhi löste Kritik aus. An den Commonwealth-Spielen nehmen mehr als 4.300 Aktive aus 71 Ländern und Territorien des ehemaligen britischen Kolonialgebietes teil. Bis zum 14. Oktober finden Wettkämpfe in 17 Sportarten statt.













