Paischer: "Es ist sauschwer, hier aufs Podest zu kommen"
Ludwig Paischer kann mit seinem siebenten Platz leben. Der Salzburger ist nicht enttäuscht, keinen Stockerlplatz ergattert zu haben.

Foto © APA I NeumayrLudwig Paischer
"Es ist sauschwer, hier aufs Podest zu kommen. Ich bin nicht enttäuscht über Platz sieben, weil ich weiß, dass ich weiter zum absoluten Spitzenkreis zähle", resümierte der Olympiazweite von Peking 2008. Enttäuscht war der Salzburger nur über den entscheidenden Kampf in der Trostrunde gegen den Japaner Hiroaki Hiraoka, mit dessen Wurf er nicht gerechnet hatte.
"Wir müssen uns das noch anschauen, ob bei der Beintechnik von Hiraoka nicht ein Beingreifen, also eine verbotene Handlung, war", meinte Cheftrainer Udo Quellmalz, "aber das ändert nichts. Dennoch war es für Österreich eine gelungene Weltmeisterschaft", fand der deutsche ÖJV-Coach.
Für Paischer, der jetzt noch knapp zwei Wochen in Japan urlaubt, ist jedenfalls klar: "Wir müssen noch hart arbeiten bis zu den Olympischen Spielen." Der Salzburger will diese Herausforderung annehmen. "Ich weiß, was mir noch gefehlt hat. Durch meine Daumenverletzung hatte ich einen Trainingsrückstand, den man in den letzten vier Wochen, in denen alles super geklappt hat, nicht aufholen kann. Mir haben heute mindestens zehn Prozent beim Griffkampf gefehlt - da bist du gegen wirklich starke Judoka schon Zweiter", sagte Paischer.
Die WM wird Montag ohne österreichische Beteiligung mit den offenen Klassen abgeschlossen.













