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    Zuletzt aktualisiert: 10.09.2010 um 11:00 UhrKommentare

    Heim-EM soll für Sponsoren und Nachwuchs sorgen

    Aus den jungen Exoten, die statt in felsigen in künstlichen Wänden mit eingeschraubten Griffen ihre Route und den schnellsten Weg suchen, sind inzwischen die Stars der Kletterszene geworden.

    Johanna Ernst

    Foto © GEPAJohanna Ernst

    Auch Österreichs Team rund um Johanna Ernst, David Lama und Kilian Fischhuber will in der kommenden Woche bei der Heim-Europameisterschaft der Sportkletterer in Innsbruck und Imst nicht nur Medaillen holen sondern auch beweisen, dass diese Trendsportart absolut in ist.

    Sowohl bei den Vorstieg-Bewerben in Imst, als auch beim Bouldern (Klettern höchster Schwierigkeiten in geringer Höhe) am Innsbrucker Marktplatz, erwarten sich die Organisatoren des ÖWK (Österreichischer Wettkletter-Verband) bis zu 5.000 Fans bei den Finali. Und die Europameisterschaft soll nicht nur kurzfristig die Stars der Szene in den Mittelpunkt rücken, sondern auch für Nachhaltigkeit sorgen. "Ernst, Lama oder die anderen sind absolute Idole. Durch die EM und die vermehrte Öffentlichkeit wollen wir noch mehr Jugendliche für das Wettklettern gewinnen", sagte ÖWK-Teamcoach Heiko Wilhelm im APA-Gespräch. Dabei ist Klettern keine Tiroler Spezialität mehr: Die 21 Athleten des rot-weiß-roten Teams kommen aus sechs Bundesländern.

    Große Hoffnungen

    Der ÖWK stößt freilich immer mehr an seine Grenzen: Die Vermarktung der Europameisterschaft ist dem Verband gelungen. "Aber wir suchen schon seit Jahren einen Partner, Sponsor für den Verband, vielleicht gelingt uns dies durch die EM", sagte Michael Schöpf, Generalsekretär des ÖWK. "Unser größtes Problem ist die fehlende TV-Präsenz." So wird es im österreichischen Fernsehen auch keine Live-Bilder geben. "Obwohl wir die Produktion zur Verfügung gestellt hätten", bedauert Schöpf, der aber sehr wohl an die Veranstaltung, die rund 300.000 Euro kosten wird, glaubt. "Ohne die Kooperation mit dem Alpenverein und den Naturfreunden gäbe es uns nicht."

    Mit großen Hoffnungen blickt aber auch die sportliche Leitung des ÖWK auf die Heim-EM, bei der Athleten aus 27 Nationen an den Start gehen werden. Teamcoach Wilhelm steckt die Ziele ab: "Wir wollen in jedem Bewerb einen Athleten in das Finale bringen, die Medaillen werden sich dann sowieso ergeben. Und wir wollen die erfolgreichste Nation werden." Bei der bisher letzten Europameisterschaft vor zwei Jahren in Paris gab es für Shooting-Star Ernst im Vorstieg die Gold-, für Anna Stöhr und Fischhuber im Bouldern die Silbermedaille. Dazu kommen für die Heim-EM noch weitere Medaillenanwärter wie Ex-Europameister Lama, Ex-Weltmeisterin Angela Eiter oder Junioren-Weltmeister Jakob Schubert.

    Nur in der dritten Disziplin, dem Speed-Bewerb, mit dem die Europameisterschaften kommenden Mittwoch eröffnet werden, sind die Österreicher Außenseiter. Lediglich die Tirolerin Barbara Bacher und der Salzburger Max Rudigier werden an den Start gehen, aber auch nur um ihre Kombinationschancen zu wahren. "In dieser Disziplin hatten wir bisher keine Trainingsmöglichkeiten", begründete Wilhelm, das Nachhinken seiner Schützlinge. Aber mit neuen, nach der IFSC-Norm errichteten Wänden in Salzburg und in Imst soll in zwei, drei Jahren Österreich auch hier um Medaillen mitklettern können.


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    Grafik vergrößernKletter-EM in Innsbruck und Imst Grafik © APA

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