Split als Schauplatz des Weltcup-Nachfolgers Continental Cup
Als Nachfolger des Weltcups der Leichtathleten findet an diesem Wochenende in Split der Continental-Cup statt. Nicht nur der Name hat sich geändert, sondern auch das Konzept.

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Beim erstmals 1977 in Düsseldorf und zuletzt alle vier Jahre ausgetragenen Weltcup nahmen jeweils acht bis neun Teams teil - Afrika, Amerika, Asien, Europa, Ozeanien, die USA, die besten zwei Nationen im Europacup und allenfalls der Gastgeber. Dabei gab es sowohl bei Herren und Damen einen Sieger. Nun starten nur noch vier Teams, nämlich Afrika, Amerika, Asien/Pazifik und Europa. Zudem werden die Ergebnisse von Herren und Damen in einer Rangliste zusammengefasst. Über 1.500 m, 3.000 m, 5.000 m und 3.000 m Hindernis nehmen drei Athletinnen respektive drei Athleten pro Equipe teil, nur die ersten Zwei pro Team kommen in die Wertung. In den übrigen Disziplinen zwei. In jedem Einzel-Wettkampf darf pro Land nur ein Athlet starten.
Afrika wird von David Rudisha angeführt. Der 21-jährige Kenianer stellte Ende August über 800 m zwei Weltrekorde auf. Ein dritter dürfte in Kroatien allerdings nicht hinzukommen. Dafür liegt im Hürdensprint der Herren eine Weltbestmarke in der Luft, denn es ist nur eine Frage der Zeit, wann der US-Amerikaner David Oliver den Weltrekord von Dayron Robles (12,87 Sekunden) unterbietet. Das europäische Aushängeschild ist Sprinter Christophe Lemaitre. Der Franzose blieb als erster Weißer über 100 m unter 10 Sekunden und gewann bei den Europameisterschaften in Barcelona drei Goldmedaillen (100, 200, 4x100 m). Am schwächsten besetzt scheint Asien/Pazifik zu sein.
In Split ebenfalls dabei ist Tyson Gay, der beste 100-m-Sprinter wird in diesem Jahr allerdings nur in der Staffel zu sehen sein. Über 100 m darf der WM-Zweite nicht starten, da er aus Verletzungsgründen nicht an den nationalen Meisterschaften teilgenommen hat und dies eine Bedingung war, um für Amerika in einer Einzel-Disziplin antreten zu können. Gay freut sich darauf, mit Athleten aus anderen Nationen zusammen zu laufen. Schade findet er, dass er in der Staffel nicht mit Usain Bolt und Asafa Powell ein Team bilden kann. Die beiden haben die Saison wegen Rückenproblemen bereits beendet. In dieser Besetzung wäre wohl erstmals die 37-Sekunden-Marke unterboten worden.











