Raser gewann am 24. Geburtstag erstes WM-Gold
Einen Tag nach Mannschafts-Silber jubelte der österreichische Schützenbund über die erste Goldmedaille bei den Weltmeisterschaften der Sportschützen in München.
Nachdem er am Vortag in der Elimination schon die Mannschaft zu Platz zwei gezogen hatte, schoss Stefan Raser ausgerechnet an seinem 24. Geburtstag auch im Einzelbewerb des nichtolympischen 300-m-liegend-Bewerbs 599 Ringe und gewann damit Gold vor dem Norweger Vebjörn Berg (598).
Es ist dies der bisher größte Erfolg des aus Roitham bei Gmunden stammenden Bundesheer-Angehörigen aus Oberösterreich, der allerdings in Guntramsdorf bei Wien lebt und trainiert. Vor vier Jahren hatte er bei den Junioren Bronze im KK-Liegendbewerb geholt, 2008 wurde er Militär-Weltmeister mit der Mannschaft.
Kein WM-Startplatz
In den olympischen Bewerben hatte Raser gegen die arrivierte heimische Konkurrenz aber noch keinen WM-Startplatz geschafft, dafür hat er in der Schießanlage in der Ingolstädter Straße noch zwei weitere gute Medaillenchancen über 300 m, nämlich im Bewerb 3 mal 20 Standard (Sonntag) und 3 mal 40 am Dienstag. "Aber natürlich will ich mich vor allem in den olympischen Disziplinen in den Top-3 platzieren. Mein Ziel ist Olympia in London 2012, ich habe noch Reserven", so Raser.













