Paszek meidet Bad Gastein und spielt lieber in Portoroz
Die Vorarlbergerin bevorzugte eine Wildcard für den Schauplatz ihres ersten WTA-Turniersiegs. Zuletzt hat Paszek in Bad Gastein für eine unerlaubte Methode zur Kurierung einer Verletzung für Aufsehen gesorgt.

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Vor einem Jahr hat sie wegen einer Verletzung nicht in Bad Gastein gespielt und dann doch mit der Anwendung einer unerlaubten Methode zur Kurierung ihres Rückens für Schlagzeilen gesorgt. Diesmal hat Tamira Paszek, die aktuelle Nummer 218 der Welt, auf eine Wildcard für das Nürnberger Gastein Ladies verzichtet und eine andere angenommen: Die 19-jährige Vorarlbergerin zog es vor, beim mit 220.000 Dollar gleich hoch dotierten Turnier in Portoroz anzutreten.
Auch dort erhielt sie eine "Freikarte", denn die Veranstalter erinnerten sich wohl ihres bisher größten Erfolgs: 2006 hatte sich Paszek mit 15 Jahren und 9 Monaten zur siebent-jüngsten WTA-Turniersiegerin der Geschichte gekürt und gleichzeitig ein Versprechen für eine große Zukunft abgegeben. Vier Jahre später ist die Dornbirnerin sportlich nicht dort, wo sie es sich erwartet hatte und kämpft sich nach vielen Rückschlägen langsam wieder zurück. Bis auf Platz 324 war sie heuer bereits abgestürzt, die ehemalige Nummer 35 der Welt (9.7.2007). Nach vielen frühen Niederlagen spielte Paszek sogar auf ITF-Turnier-Ebene und holte den Titel in Izmir, während zeitgleich auf der großen Bühne bei den French Open um fettes Preisgeld und Punkte gekämpft wurde.
Erstmals seit dem Erstrunden-Aus beim gleich hoch dotierten Turnier in Barcelona Mitte April steht Paszek wieder in einem WTA-Tour-Hauptbewerb und bekommt es da zunächst mit der bezwingbaren Kroatin Jelena Kostanic Tosic zu tun. Im Falle eines Sieges würde es gegen die als Nummer 2 gesetzte Weltranglisten-29. Petra Kvitova (CZE) aber wohl schon sehr schwer. Topgesetzt in Portoroz ist übrigens die Weltranglisten-Zweite Jelena Jankovic.













