Nuyens gewann fünfte Etappe der Ö-Rundfahrt
Der belgische Rad-Profi vom Team Rabobank siegte nach 150,3 Kilometern von Bleiburg nach Deutschlandsberg vor dem Italiener Visconti.

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Was im Streckenprofil einigermaßen flach aussieht, muss es in der Realität nicht immer sein. Diese Erfahrung machten die Teilnehmer der 62. Österreich-Rundfahrt gestern auf der 5. Etappe von Bleiburg nach Deutschlandsberg - vor allem die Sprinter.
Nach den Bergwertungen Griffen und Hebalm wartete ein ein Kilometer langer, steiler Aufstieg ins Ziel auf der Burg Deutschlandsberg - die Mauer von Geraadsbergen auf Steirisch sozusagen. Dieser knackige Streckenabschnitt der Flandern-Rundfahrt ist legendär - und einer, dem solch Terrain liegt, trug am Ende den Sieg davon. Nick Nuyens, Klassikerspezialist von Rabobank, setzte sich aus einer zwölfköpfigen Gruppe ab und durch und gewann vor Giovanni Visconti (ITA) und Egor Silin (RUS). "Diesen einen Kilometer bergauf schaffe ich gerade noch", meinte der 30-Jährige im Ziel lapidar.
Im Gesamtklassement brachte Nuyens' Triumph keinen Umschwung. Riccardo Ricco, Tagessiebenter, bleibt in Gelb, führt auch die Berg- und Punktewertung weiterhin an. Stefan Denifl verbesserte sich auf Rang neun.
Am Freitag werden Temperaturen über 30 Grad prognostiziert - und die längste Etappe der Rundfahrt steht an. 231,8 Kilometer von Deutschlandsberg nach Laxenburg sind zu absolvieren, Hitzeschlacht inklusive. Den Tagessieg werden die Männer mit den schnellen Beinen wohl unter sich ausmachen. Diesmal wird wirklich eine Sprintankunft erwartet.














