"Haltet mir den Roth vom Leib"
Fünfeinhalb Stunden hat Salzburgs Bürgermeister Heinz Schaden (S) vor dem Olympia-Untersuchungsausschuss des Salzburger Landtages Rede und Antwort stehen müssen.

Foto © APAHeinz Schaden
Schaden war ja Aufsichtsratsvorsitzender der gescheiterten Bewerbung um die Winterspiele 2014. Ein neuer Aspekt, der ans Tageslicht kam: Drei Monate vor Vergabe der Spiele wurde mit dem Raiffeisenverband Salzburg ein neuer Sponsor gewonnen. Das Geld - 200.000 Euro - landete aber nicht bei der Bewerbungsgesellschaft, sondern beim ominösen "Förderverein" in Wien. "Ich bestreite vehement, dass ich die Gründung dieses Vereins wollte, um die öffentliche Kontrolle zu umgehen", betonte Schaden erneut.
Zur Behauptung, dass der Berater Erwin Roth vor ihm versteckt habe werden müssen, sagte Schaden, dass dies nicht der Fall sei, er aber "persönlich kein Nahverhältnis" zu Roth habe. "Ich habe schon klipp und klar gesagt, bitt' schön, haltet mir den vom Leib." Schaden zu Roths Leistungen für die Kandidatur: "Eine durchdachte, brauchbare Strategie kann ich nicht erkennen."













