Land der Berge, Tour der Berge
Steiler denn je - Kitzbüheler Horn, Ziel auf dem Großglockner, Felbertauern und Co.: Die 61. Auflage der Österreich-Rundfahrt fordert alle.

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Die Österreich-Hymne beginnt mit den Bergen des Landes. Kein Wunder, dass man bei der Österreich-Rundfahrt, der 61. Auflage, die in vier Wochen startet, einige Berge überwinden muss. Kleine Auswahl gefällig? Etwa die berühmte Etappe auf das Kitzbüheler Horn. Oder am nächsten Tag über den Felbertauern und die Pustertaler Höhenstraße nach Lienz. Oder am Tag darauf hinauf auf den Glockner, auf die Franz-Josefs-Höhe, mit 2323 Metern heuer das Dach der Tour - und erst das zweite Mal in der Geschichte der Rundfahrt zu bezwingen. Acht Bundesländer quert die Rundfahrt in diesem Jahr, die Berge, das Einzelzeitfahren am Tag vor der Schlussetappe mit Ziel in Wien - all das macht klar, dass das Credo von Tour-Direktorin Ursula Riha auch heuer Bestand haben wird: "Der beste Allrounder soll die Rundfahrt gewinnen."
Weniger Sorgen
Zumindest in einer Hinsicht ist Riha in diesem Jahr auch erholter: "Es war leichter, die Tour auf die Beine zu stellen. Es scheint, als ob der Radsport die Talsohle durchschritten hat. Internationale Touristiker sind ebenso an der Rundfahrt interessiert wie Sponsoren." Einzig bei der Zusammenstellung der Etappenorte haperte es diesmal, weil Kärnten "ausfiel". Riha: "Damit haben wir nicht gerechnet, aber ich denke, dass wir eine passable Lösung gefunden haben."
Die Lösung bedeutet zwar in den ersten Tagen viele Berge, aber, "wir haben darauf geachtet, dass die Etappen danach immer kurz sind", sagt die Tour-Chefin, die 2011 am nächsten "Gipfel" bastelt: Dann soll es neben dem Kitzbüheler Horn auch auf den Monte Zoncolan in Südtirol gehen, seit heuer wieder in aller Munde. "Wenn wir eine Etappe zum Zoncolan und auch wieder zurück nach Österreich haben, könnte das sein."
Eine andere Neuerung liegt Riha schon heuer am Herzen: Erstmals wird es eine U25-Wertung geben. "Weil im Vorjahr junge Österreicher, wie der 19-jährige Matthias Brändle, der Gesamt-14. wurde, großartig gefahren sind und kaum beachtet wurden. Das soll sich mit dieser Wertung ändern. Damit hat man einen Vergleich der jungen Österreicher mit gleichaltrigen ausländischen Profis.
Features
Fakten
Apropos Profis: Die Nachfrage um Startplätze ist groß, Riha musste heuer sogar Pro-Tour-Teams Absagen erteilen, "weil sie mir nicht zugesichert haben, mit starken Leuten zu kommen."
Fix ist: Teams wie Rabobank, Milram oder Footon sind dabei.














