Podestplätze für Stöhr und Fischhuber im Vail-Weltcup
Gute Leistungen im Bouldern: Kilian Fischhuber konnte die Führung im Gesamtweltcup ausbauen, Anna Stöhr machte mit Rang zwei in der Weltcup-Jahreswertung Punkte gut. Pech hatte die Vorstiegswelmeisterin.

Foto © GepaKilian Fischhuber
Österreichs Kletterer haben im Weltcup im Bouldern in Vail (USA) zwei Podestplätze errungen. Kilian Fischhuber schaffte trotz Zehenverletzung und eines grippalen Infekts einen dritten Platz und baute die Führung im Gesamtweltcup aus. Anna Stöhr machte mit Rang zwei in der Weltcup-Jahreswertung Punkte gut. Die ÖWK-Athleten schafften damit die Umstellung von der europäisch gebauten Route zuletzt in Wien auf die amerikanische, die laut Teamcoach Heiko Wilhelm "viel brachialer" und "einfach zum Ziehen" geschraubt ist.
Die rechte Ringfinger-Zehe des Wien-Siegers Fischhuber ist nach einem Missgeschick im Hotel stark geschwollen und blau, ob sie gebrochen ist, sollen weitere Untersuchungen zeigen. Der Sieg im Herrenbewerb ging an den US-Amerikaner Daniel Woods. Bei den Damen hatte sich die Belgierin Chloe Graftiaux durchgesetzt, die 22-jährige Tirolerin Stöhr musste sich nur hauchdünn geschlagen geben.
"Turbulente Woche"
Pech hatte die amtierenden Vorstiegsweltmeisterin Johanna Ernst, die in der Qualifikation vor dem Top herausfiel, mit dem linken Knie umknickte und sich am Sprunggelenk verletzte. Nach einer Röntgenuntersuchung im Krankenhaus von Vail sieht es nach einer Verletzung der Seitenbänder aus. Genaue Untersuchungen folgen am Montag nach der Heimkehr.
"Eine turbulente Woche liegt hinter uns. Die Verletzungen von Johanna und Kilian sind natürlich bitter und trüben die Stimmung. Wir hoffen jedoch, dass beide glimpflich davon kommen und raschestmöglich wieder einsatzfähig sind", sagte Wilhelm.













