"In Fürstenfeld bricht am Sonntag die Hölle los"
Tag der Entscheidung in Fürstenfeld! Zwei Verfahren sorgen aber dafür, dass die Saison auch bei Abpfiff nicht zu Ende ist.

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Mit dem fünften Finalspiel zwischen Fürstenfeld und Gmunden geht heute um 18 Uhr eine aufregende Basketball-Serie zu Ende, die auch abseits des Spielfeldes viel zu bieten hatte. Und vor dem letzten Spiel der Saison gehen die Wogen natürlich ebenfalls hoch.
"Wir haben bei der Bundesliga Protest wegen Benachteiligung in Spiel vier eingereicht. Was da teilweise von den Schiedsrichtern gepfiffen wurde, ist Wahnsinn", sagt Fürstenfeld-Manager Karl Sommer und fügt hinzu: "Wir wollen nicht bevorzugt werden, sondern lediglich Gerechtigkeit." Der Protest wurde aber bereits abgewiesen.
Verfahren gegen Panthers
Stattdessen leitete die Bundesliga ein Verfahren gegen die Panthers ein. Fürstenfeld-Präsident Harald Fischl hatte seinem Unmut über die Leistung der Referees freien Lauf gelassen und einen offenen Brief ("Mord am Sport") auf der Homepage veröffentlicht. Fischl bezieht darin auch zum Verhalten von Gmunden-Coach Matthias Fischer Stellung, gegen den ebenfalls ein Verfahren (u.a. wegen Beleidigung) eingeleitet wurde.
Zumindest aus sportlicher Sicht können sich die Fürstenfeld Panthers aber nicht beklagen. Alle Spieler sind fit für das Finale, und auch Jay Youngblood, gegen den wegen Beleidigung eine bedingte Sperre für zwei Spiele verhängt wurde, ist spielberechtigt. "Wir sind bereit für das große Finale. Heute bricht in Fürstenfeld die Hölle los", tönt Sommer.
Die Entscheidungen in den Verfahren gegen Fürstenfeld und Fischer werden übrigens erst nach dem Finale gefällt. Die Bundesliga-Saison ist also bei Abpfiff nicht zu Ende. Und auch die Wogen werden sich wohl so bald nicht glätten.













