Pflichtsieg für ÖHB-Frauen in EM-Quali gegen Großbritannien
Mit einem erhofften Erfolg gegen Großbritannien kehren Österreichs Handballerinnen vom EM-Qualifikationsspiel in Glasgow zurück.

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Katrin Engel als Topscorerin mit sieben Treffern und ihre Kolleginnen besiegten die Gastgeberinnen mit 23:17 (10:8). Das letzte EM-Qualifikationsspiel für die ÖHB-Frauen steht am Samstag in der Alten Au in Stockerau gegen Island auf dem Programm (20:15 Uhr). Mittwochabend spielte Frankreich noch auf Island, ein Erfolg der bereits qualifizierten Französinnen war für den Aufstieg der Österreicherinnen in die EM-Endrunde in Norwegen und Dänemark notwendig.
Großbritannien ging nur zu Beginn der Partie einmal in Führung, danach übernahm das Gästeteam das Kommando. Nach der Pause funktionierte auch die Deckung bei den Österreicherinnen besser, in den ersten zehn Minuten kassierten sie nur ein einziges Gegentor. Der Pflichtsieg hätte aber höher ausfallen müssen. "Wir haben heute viel zu ängstlich agiert, dazu haben die Britinnen sehr gut gefightet. Uns sind zu viele technische Fehler passiert, obwohl diese Mannschaft von der Stärke her kein Maßstab für uns sein sollte. Daher kann ich mit dem Spiel nicht zufrieden sein", sagte Teamchef Herbert Müller.
Nun müsse man das Spiel abhaken, in den nächsten beiden Tagen jene Spielerinnen, die aufgrund anderer Verpflichtungen erst spät zur Mannschaft gekommen seinen, noch besser integrieren und vor allem am Selbstvertrauen arbeiten. "Wir müssen zu hundert Prozent daran glauben, dass wir gegen Island diesen Rückstand aufholen und hoch gewinnen können. Und das werden wir, gegen Island wird eine selbstbewusste, starke österreichische Mannschaft mit unbedingtem Siegeswillen auf`s Feld laufen und an der Aufgabe wachsen", sagte Müller. Die Österreicherinnen müssten nach dem 25:29 im Hinspiel gegen Island mit fünf Toren Vorsprung gewinnen, damit bei Punktegleichheit die direkten Duelle für Rot-Weiß-Rot sprechen würden.













