Muskelfaserriss in Weidlingers linker Wade bestätigt
Wie angenommen hat sich Günther Weidlinger im Wien-Marathon einen Muskelfaserriss in der linken Wade zugezogen. EM-Start nicht in Gefahr.

Foto © Günther Weidlinger
"Das Gute ist, dass nur der Muskelbauch und nicht der Übergang zu Sehnen und Bändern betroffen ist." Ende nächste Woche kann ich wieder in die Laufschuhe und ganz locker und langsam was tun, der EM-Start in Barcelona ist nicht in Gefahr", teilte der Oberösterreicher am Mittwoch der APA - Austria Presse Agentur mit.
Muskel verspannt und hart
Weidlinger konsultierte am Mittwoch Walter Lindlbauer, den Leiter der Physiotherapie im Krankenhaus Braunau, der bestätigte, dass diese Verletzung nicht unmittelbar mit der vorhergegangenen (Muskelfasereinriss an anderer Stelle in der linken Wade) zusammenhängt. "Er meinte aber, dass die einen Muskelfasern geschont wurden und deshalb andere Muskelteile mehr Arbeit machen mussten, dadurch kann es aufgetreten sein", erläuterte Weidlinger, der trotz des bereits bei Kilometer 15 aufgetretenen Problems ins Ziel lief und in 2:14:05 Stunden Zwölfter wurde.
Noch sei der komplette Muskel verspannt und hart, aber bereits am Mittwochnachmittag begann Weidlinger mit dem Radtraining, im Laufe der Woche sollte auch wieder Aquajogging folgen. "Es geht mir schon deutlich besser als noch am Montag, ich kann schon wieder gut über den Ballen gehen. Aber derzeit bestimmt der Physiotherapeut und nicht der Trainer das Programm."













