Marathon-Elite in Wien - Hobbyläufer hängen fest
Bis auf zwei Kenianer sind die Eliteläufer für den Marathon bereits vollzählig in Österreich versammelt, vermutlich ein paar Tausend Hobbyläufer sitzen allerdings gegenwärtig auf Europas Flughäfen fest.

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Wegen der isländischen Vulkanasche wurde ab Freitagnachmittag auch der heimische Luftraum gesperrt.
Auf den Ausgang des VCM wird sich der lahmgelegte Luftverkehr nicht auswirken, die kenianischen Favoriten Felix Limo, Paul Biwott, Luke Kibet und Joseph Maregu peilen Zeiten unter 2:07 an.
VCM-Organisator Wolfgang Konrad bezeichnete die Sperre des heimischen Luftraumes als "worst case" und "Supergau". Von den über 32.500 gemeldeten Läuferinnen und Läufern - das bedeutet Rekord - sind 24.841 Österreicher, die übrigen stammen aus 107 Nationen. "Wir hoffen, dass zumindest viele der 2.500 Deutschen jetzt mit dem Auto oder Zug kommen. Wir müssen versuchen, den langfristigen Schaden abzuwenden und wollen ein sympathisches Signal zu all jenen schicken, die nicht kommen können. Die Enttäuschung ist natürlich auf beiden Seiten groß", meinte Konrad.
Das Eliterennen wird der Vulkanausbruch auf Island nicht erschüttern, denn die Topstars befinden sich bereits in der Bundeshauptstadt, allen voran Felix Limo. Der 15-km-Straßenlauf-Weltrekordler hat in seiner Karriere u.a. die Läufe über 42,195 Kilometer in London (2006), Berlin (2004), Chicago (2005) und Rotterdam (2004) gewonnen. Seine Bestzeit steht bei 2:06:14 Stunden, viermal ist er bereits Zeiten von unter 2:07 Stunden gelaufen. Nach einer überstandenen Rückenverletzung will der 29-Jährige an seine bis 2007 erzielten Erfolge anschließen.
Den Wien-Rekord bei den Männern hält seit 2008 der Kenianer Abel Kirui mit 2:07:38 Stunden, bei den Frauen seit 2000 die Italienerin Maura Viceconte mit 2:23:47. Günther Weidlinger (2:10:47) und Andrea Mayr (2:30:43) gehen bei der 27. Auflage des Vienna City Marathons auf ihre österreichischen Rekorde los.















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