RC44-Team Austria misst sich mit America's-Cup-Gewinnern
Das RC44-Segel-Team Austria steigt ab Montag vor Dubai mit den Siegern des 33. America's Cup in den Ring und will beim Saisonauftakt am Persischen Golf für die Heimveranstaltung am Traunsee (29. April bis 4. Mai) werben.

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Die rot-weiß-rote Auswahl, angeführt von den Steuerleuten Christian Binder und Rene Mangold, ist damit auch heuer in der "Champions League" des Jachtsports präsent, möglich gemacht hat dieses Privileg die sportlich erfolgreiche Vorsaison und das Engagement von treuen Sponsor-Partnern.
"Natürlich verfügen wir über ein weit geringeres Budget, aber alleine die Tatsache, dass Österreich in dieser Liga mitmischen darf, ist sensationell", betonte Binder, der das Team für den Saisonstart an drei Positionen verändert hat. Neben Olympiasegler und Rückkehrer Thomas Czajka geben Clemens Kruse und Carlo Kuret ihr Debüt. Kruse war zuletzt mit Hans Spitzauer im Match-Race-Weltcup aktiv, Kuret hat sich als Olympia-Vierter der Athen-Spiele sowie als Trimmer des italienischen +39-America's-Cup-Team einen Namen gemacht. Der Kroate ist bei der Al Maktoum Sailing Trophy in den Emiraten für den Großsegeltrimm an Bord der Österreicher verantwortlich.
Neben neuen Veranstaltungsorten wie beispielsweise Valencia oder Kopenhagen wurde für die vierte Auflage der RC44-Championship-Tour auch das Segelprogramm ein wenig modifiziert. Die Austragung der Langstrecke ist für die Veranstalter nicht mehr verpflichtend, die einzelnen Events werden um jeweils einen Regattatag verlängert. Ob Russell Coutts, der den America's Cup 1995 und 2000 für seine Heimat Neuseeland, 2003 für die Schweiz und am vergangenen Sonntag für das US-Team BMW Oracle Racing gewonnen hat, in Dubai dabei sein wird, ist noch offen. Sponsorentermine und öffentliche Auftritte sprechen eher dagegen, fix ist aber, dass der gegenwärtig erfolgreichste Segler der Welt am Traunsee in See stechen wird.













