Froschberg trotz Champions-League-Vorsprung auf der Hut
Für Tischtennis-Meister Linz AG Froschberg geht es am Freitag (18.00 Uhr) im Linzer Sportpark Lißfeld gegen Sterilgarda Castell Goffredo um den Einzug ins Champions-League-Finale.

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Liu Jia und Co. bringen vom Auswärtsspiel einen 3:1-Vorsprung mit, alle drei Matchsiege wurden aber erst im fünften Satz fixiert. Und in Sätzen beträgt das Verhältnis gar nur 10:9, weshalb die Oberösterreicherinnen vorsichtig ins Match gehen. Umso mehr, da die im Hinspiel wegen einer Magen-Darm-Grippe ausgefallene Nicoletta Stefanova diesmal bei den Gegnerinnen an der Platte stehen wird. "Unser 3:1 war glücklich, das wird jetzt eine ganz enge Partie", sprach Froschberg-Manager Günter Renner seiner Truppe ins Gewissen. Für die Begegnung ist eine mit rund 500 Fans ausverkaufte Halle zu erwarten, auf den Aufsteiger wartet im Endspiel wohl das niederländische Team Heerlen.
Unglücklicher Verlauf
Die Herren von SVS Niederösterreich stehen am Freitag ab 19.30 Uhr nach dem überraschend Heim-0:3 bei nur vier Satzgewinnen vor zwei Wochen gegen Sterilgarda auswärts vor dem Viertelfinal-Aus, geben sich aber noch lange nicht auf. Im Lager des Teams um Ex-Weltmeister Werner Schlager setzt man vielmehr darauf, dass ein derart unglücklicher Verlauf der Begegnung nicht noch einmal passiert. "Individuell sind alle unsere Spieler stärker als die Gegner", meinte Club-Manager Johann Friedschröder.
Beim SVS-NÖ-Chinesen Qiu Yike geht es auch um eine Vertragsverlängerung, er wird sich also ins Zeug legen. Die 37-jährigen Schlager und Chen Weixing dürfen auch auf ihre Routine bauen, Chen würde vermutlich bei einer 2:0-Führung um den Aufstieg spielen. Gegeben hat es ähnliche wie die nun notwendige Aufholjagd schon, so etwa 2007 im Viertelfinale durch Charleroi gegen Ochsenhausen. Damals entschieden nach zwei 3:0-Siegen bei einem Satzverhältnis von 12:12 15 mehr geholte Punkte zugunsten der Belgier.













