Windisch bei Short-Track-EM ohne Platz in Top Ten

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Der Österreicherin Veronika Windisch sind die Short-Track-Europameisterschaften in Dresden nicht nach Wunsch verlaufen. Die 27-Jährige erreichte wie schon an den Vortagen über 1.500 und 500 m auch über 1.000 m keine Top-Ten-Platzierung, wurde Elfte. Das angestrebte Super-Finale über 3.000 m verpasste die Steirerin. In der Gesamtwertung wurde sie 15., nachdem sie 2009 EM-Sechste gewesen war.
Auf diese Leistung vor einem Jahr Turin, als sie auf den Einzelstrecken einen dritten und zwei fünfte Plätze erreichte, setzt Windisch nun auch in ihrem Streben nach einer Olympia-Nominierung. Denn die vom Österreichischen Olympischen Komitee geforderte Platzierung im ersten EM-Sechstel schaffte sie in Dresden auf keiner der Distanzen. Allerdings passierte ihr das nicht nur aus eigener Schuld.
Über 1.500 war sie im Semifinale von einer Konkurrentin zu Fall gebracht worden, arbeitete sich aber wieder heran und kämpfte in der letzten Kurve um den Aufstieg. "Wir sind dann alle gestürzt und ich bin disqualifiziert worden", erklärte Windisch gegenüber der APA. Wenn sie nach dem unverschuldeten ersten Sturz liegengeblieben wäre, hätte sie auf ein Weiterkommen durch Referee-Entscheid hoffen dürfen.
Über 500 m wurde die ÖESV-Athletin nach einem Zweikampf mit der Ungarin Bernadett Heidum von einem ungarischen Schiedsrichter disqualifiziert, über 1.000 m kam sie wie alle ihre Konkurrentinnen in ihrem Viertelfinal-Lauf zu Fall. Ob sie am Montag dennoch für Olympia nominiert wird, wird die Weizerin in Calgary erfahren, wo sie für Olympia trainieren wird.
Die Mehrkampf-EM-Titel sowie jene über 1.000 m gingen an den Italiener Nicola Rodigari und die Tschechin Katerina Novotna. In der 5.000-m-Staffel der Herren setzte sich Italien durch, in der 3.000-m-Staffel der Damen Deutschland.













