Startschuss zur Handball-EM in Österreich

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Am Dienstag fällt der Startschuss zur Herren-EM in Österreich. Auf den Gastgeber, der erstmals an der Endrunde teilnehmen darf, wartet zum Auftakt der Gruppe B in Linz (18.00 Uhr) gleich ein schwerer Brocken, nämlich Titelverteidiger Dänemark. Bei aller spür- und sichtbarer Anspannung ist Teamchef Dagur Sigurdsson "heilfroh, dass es endlich los geht".
"Das war fast wie eine Schwangerschaft, die mehrere Jahre gedauert hat", meinte Sigurdsson, der am Montagvormittag mit seiner Truppe das letzte Videostudium absolvierte und am Montagabend in der EM-Arena auf der Gugl das Abschlusstraining leitete.
"90 Prozent meiner Arbeit sind erledigt, jetzt liegt es an den Jungs", weiß Sigurdsson, der als Teilnehmer an der WM 1997, EM 2002 und an Olympia 2000 seinen Akteuren ein wesentliches Detail voraus hat. "Ich bin der einzige im Kader, der schon bei einem Großereignis gespielt hat." Dementsprechend steht der 36-Jährige den Spielern auch im mentalen Bereich zur Seite.
Österreichs Kapitän Viktor Szilagyi hat auf Clubebene schon zahlreiche wichtige internationale Partien bestritten, schließlich hat der 31-Jährige bereits die Champions League (2007) und zweimal den EHF Cup (2005, 2009) geholt. Die Heim-EM löst aber auch bei Szilagyi ein ganz spezielles Kribbeln aus. "Der Tag ist gekommen, auf den man sich mental seit Jahren innerlich vorbereitet hat. Punkto Nationalteam ist diese EM natürlich mein absolutes Karrierehighlight."
Am heutigen EM-Auftakttag sind alle teilnehmenden 16 Nationen im Einsatz. In der Österreich-Gruppe lautet die zweite Partie Island gegen Serbien. Deutschland bekommt es in Gruppe B in Innsbruck mit Polen zu tun. Turnierfavorit Frankreich trifft in Gruppe D in Wr. Neustadt auf Ungarn. In Gruppe A muss sich Co-Favorit Kroatien in Graz zum Auftakt mit Norwegen auseinandersetzen.
Jeweils die Top Drei der vier Vorrunden-Gruppen steigen in die Hauptrunde auf. Diese Hauptrunde zu erreichen ist das erklärte Ziel Österreichs.













