Vierter EM-Titel in Folge von Kramer, Rokita nur 16.
Die Österreicherin Anna Rokita hat am Sonntag bei den Mehrkampf-Europameisterschaften im Eisschnelllauf in Hamar als 16. die WM-Qualifikation verpasst und ist auch an der ÖOC-Olympia-Norm vorbeigelaufen.

Foto © GEPATirolerin an WM-Qualifikation und ÖOC-Norm vorbei, hofft aber dennoch auf Vancouver-Nominierung
Dennoch hofft die 23-Jährige, zum zweiten Mal nach Turnin 2006 für Winterspiele nominiert zu werden. Dafür wirft die Tirolerin den 10. Rang über 3.000 m in die Waagschale. Die Titel gingen an die Tschechin Martina Sablikova und den Niederländer Sven Kramer. Rokita sprach von einem guten Wettkampf, auch wenn sie auf den abschließenden 5.000 m der Top Zwölf nicht mehr dabei war. Dazu hat aber weniger gefehlt, als es auf den ersten Blick den Anschein hat. Da nach drei Strecken die 3.000 m höher gewertet werden als die Gesamtzwischenwertung, wäre die Innsbruckerin bei einem neunten 3.000-m-Rang ziemlich sicher im Finale dabei gewesen. Darauf fehlten ihr 69/100.
Bei zwei Bahnwechseln mit der Niederländerin Pauline van Deutekom hatte Rokita Zeit eingebüßt, wollte dem aber nicht nachtrauern. "Ich werde nächste Woche nach Berlin fahren und dort so trainieren, als würde ich mich auf die Spiele vorbereiten." Vancouver-Quotenplätze hat sie über 1.500 m und 3.000 m inne. Kein Thema ist Olympia für Christian Pichler. Der Kärntner hat keinen Quotenplatz, kam auf EM-Endrang 23. Kramer schaffte es als Erster, vier Mehrkampf-EM-Titel in Folge zu holen. Der Niederländer verwies im "Wikingerschiff" von Hamar mit 150,227 Punkten den Italiener Enrico Fabris und den Russen Iwan Skobrew auf die Plätze. Sablikova holte mit 162,825 Zählern ihr zweites EM-Gold nach 2007, die niederländische Titelverteidigerin Ireen Wüst und die Deutsche Daniela Anschütz-Thoms errangen die weiteren Medaillen.













