Ex-IOC-Mitglied untersucht Bestechungsaffäre
Der Niederländische Olympische Sportverband hat in der Bestechungs-Affäre im Eisschnelllauf bei den Olympischen Winterspielen 2006 in Turin eine dreiköpfige Untersuchungskommission eingesetzt.

Foto © GEPADreiköpfige Untersuchungskommission soll Vorwürfe der Polin Wojcicka prüfen
Wie die Nachrichten-Agentur ANP berichtete, gehören zu dem Gremium auch das frühere IOC-Mitglied Els van Breda Vriesman. Vor Weihnachten hatte die polnische Läuferin Katarzyna Wojcicka öffentlich gemacht, dass ihr bei Verzicht auf einen Olympia-Startplatz über 5.000 Meter 50.000 Euro geboten worden seien. Mit der Bestechung sollte der Niederländerin Gretha Smit, der Olympia-Zweiten von 2002 in Salt Lake City, der Start in Turin ermöglicht werden. Sie war die erste Athletin auf der Warteliste für einen Turin-Startplatz gewesen.
Wojcicka hatte im niederländischen Fernsehen NOS behauptet, dass ihr die damalige Trainerin des privaten Telfort-Teams, Ingrid Paul, das Angebot unterbreitet hätte. Paul, die diese Vorwürfe bestreitet, ist inzwischen Auswahl-Trainerin in Kanada und betreut in Christine Nesbitt und Kristina Groves auch Top-Favoritinnen für die Olympischen Spiele im Februar in Vancouver.













