Drei Weltrekorde am Eröffnungstag der Istanbuler Kurzbahn-EM
Der Eröffnungstag der 13. Kurzbahn-Europameisterschaften der Schwimmer in Istanbul hat drei Weltrekorde gebracht.

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Für zwei davon sorgte die russische Lagen-Staffel der Herren, sowohl im Vorlauf als auch im Finale. Der Sieg ging mit 1:31,80 Minuten weg, Deutschland holte vor Frankreich Silber. Weltrekord drei gelang Evelyn Verraszto über 200 m Lagen, in 2:04,64 blieb die Ungarin gleich 1,37 Sekunden unter ihrer eigenen Weltbestmarke. Für zwei Europarekorde sorgte Verrasztos Landsmann Daniel Gyurta über 100 m Brust. Im Vorlauf hatte er in 56,89 Sekunden angeschlagen, im Semifinale war er noch um 1/10 Sekunde schneller. Im Finale am Freitag scheint eine weitere Steigerung durchaus möglich. Österreichs Star Markus Rogan schraubte den Europarekord über 200 m Lagen um gleich 1,13 Sekunden auf 1:51,72 Minuten.
Auch über 200 m Rücken hätte er wohl eine Medaille geholt, auch mit der Doppelbelastung durch die 200 m Lagen. Dafür hätte er 1,67 Sekunden langsamer als sein OSV-Rekord sein dürfen. Durch seine Abwesenheit gelang aber dem Russen Stanislaw Donez in 1:48,62 eine erfolgreiche Titelverteidigung. Sein Landsmann und Weltrekordler Arkadij Wjatschanin hatte den Vorlauf verbummelt und war an der Nationen-Regel gescheitert. Favoritensiege gab es in den übrigen Herren-Finali. Im Kraulsprint setzte sich der Franzose Frederick Bousquet in 20,53 Sekunden durch, über 400 m Kraul Paul Biedermann in 3:34,55 Minuten. Und das, obwohl der Deutsche vor den Titelkämpfen von einer Krankheit zurückgeworfen worden war. Die 50 m Brust gingen in 29,68 an die Niederländerin Moniek Nijhuis, die 200 m Delfin in 2:03,22 an die Französin Aurore Mongel - jeweils mit EM-Rekord.













