Bahn frei für eine "letzte" Rekordjagd
Bei den am Donnerstag startenden Schwimm-Europameisterschaften in Istanbul werden zum letzten Mal die Ganzkörper-Anzüge zu sehen sein.

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An die am Donnerstag beginnenden und am Sonntag zu Ende gehenden 13. Kurzbahn-Europameisterschaften der Schwimmer in Istanbul wird man sich unabhängig von den erzielten Zeiten erinnern. Erstmals bei einem Großereignis werden nicht nur Vorläufe, sondern auch Semifinali und Endläufe mit zehn Schwimmern geschwommen und erstmals auf dieser Ebene kommen die neuen Omega-Startblöcke, mit denen individuelle Einstellungen (fünf verschiedene Stufen) möglich sind, zum Einsatz. Ein letztes Mal hingegen werden in Istanbul die Ganzkörper-Anzüge zu sehen sein.
Verbot ab Jänner
Ab 1. Jänner 2010 sind sie verboten und daher wird bei diversen Meetings schon jetzt mit der dann gültigen kürzeren und weniger gleitfähigen Bademode geschwommen. Nicht so aber in Istanbul, von einigen Ausnahmen abgesehen. Das Motto scheint für die Meisten zu sein, vor Jahresende noch schnell einmal ihre Rekorde zu verbessern oder für jene Europa- und Weltrekorde zu sorgen, an die ab nächstem Jahr lange keiner herankommen wird. Die nun geneigten Startblöcke, mit denen die Reaktionszeit herabgesetzt wird, sollen ihren Beitrag zur mutmaßlichen Rekordjagd leisten.
Von den 20 Österreichern sind gleich 17 am Donnerstag im Einsatz. Höhepunkt aus rot-weiß-roter Sicht sind die 200 m Lagen der Herren mit Markus Rogan und Dinko Jukic. Rogan geht auf seinen neunten EM-Titel los und hält auch einen Weltrekord für möglich. Jukic besitzt Medaillenchancen, sieht sich aber über 200 m Delfin stärker. Am Start sind auch die Kärntner Christian Zluga (SV Wörthersee/200-m- Rücken) und Uschi Halbreiner (Wolfsberger SV/200-m-Lagen) sowie der ebenfalls für Wolfsberg schwimmende gebürtige Ungar Hunor Mate. Halbreiner, die am 1. Jänner 19 wird, und der gleichfalls 18-jährige Zluga bestreiten ihre Premiere bei einem Großereignis, beide spekulieren mit einem Platz unter den ersten 20. In erster Linie geht es aber für das Duo darum, in internationalen Gewässern Erfahrung zu sammeln. Eine realistische Finalchance hat hingegen Mate über die 100-m-Brust-Distanz.













