Weltmeister Russland war für Österreich Nummer zu groß
Die ÖHB-Frauen unterlagen Russland bei der Handball-WM in China mit 19:32. Am Donnerstag geht es nun gegen die Ukraine um den Aufstieg.

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Das hat man nach der Papierform erwarten müssen. Österreichs Frauen-Handball-Auswahl ist in ihrem vierten WM-Spiel zur Gruppe B in China gestoppt worden. Nach den Siegen gegen Thailand (52:11), Australien (45:10) und Angola (28:21) unterlag das ÖHB-Team am Mittwoch in Zhangjiagang Weltmeister Russland klar 19:32 (10:17) und muss nun den Aufstieg in die Runde der letzten Zwölf am Donnerstag (12.00 Uhr MEZ) gegen die Ukraine fixieren.
Die Österreicherinnen könnten sich im Kampf um den Aufstieg eine Niederlage bis minus sieben Toren leisten. "Wir wollen uns aber auf keine Rechnereien einlassen und gehen daher mit der Einstellung in diese Partie, sie zu gewinnen", kündigte ÖHB-Frauen-Sportkoordinator Bernd Rabenseifner im Gespräch mit der APA Austria Presse Agentur an. Kommen Engel und Co weiter, würden sie die zwei Punkte gegen die Angolanerinnen mitnehmen. Die Afrikanerinnen haben sich am Mittwoch durch ein 36:16 über Thailand den Aufstieg gesichert.
Russinnen ohne Probleme
Die Truppe von Teamchef Herbert Müller hat gegen die Russinnen nicht schlecht begonnen, hielt bis zum 3:3 mit, geriet dann aber in Rückstand. Drei leichte Fehler innerhalb von zwei Minuten nach der Pause bedeuteten die Vorentscheidung, der Favorit zog auf 20:10 weg. Danach wechselte Müller seine Mannschaft noch mehr als vor dem Wechsel durch, schonte so schon die Kräfte für die Ukraine-Partie. Bei 15:21 spielte fast nur noch die zweite Garnitur.
"Wir haben stets versucht, anzugreifen und auch so lange wie möglich mit dem stärksten Aufgebot zu spielen. Unsere Devise hat gelautet: Den Weltmeister ärgern und vielleicht eine Sensation liefern. Aber letztlich haben wir zu viele technische Fehler begangen", meinte Rabenseifner.
Features
Fakten
Österreich - Russland 19:32 (10:17)
Tore für ÖHB-Auswahl: Engel
6, Magelinskas 3, Spiridon, Subke-Ofenböck, Scheffknecht je 2,
Budecevic, Doppler, S. Stumvoll, Grausenburger













