Hypo Niederösterreich reiste nicht als Favorit nach Metz
Nach dem Heimspiel gegen Metz HB (27:27) mit dem Ausraster des inzwischen als Trainer zurückgetretenen Gunnar Prokop und dem 24:35-Debakel auswärts gegen Krim Laibach sollte der österreichische Frauen-Serienmeister wieder punkten.

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Hypo Niederösterreich hat in der Champions League schon bessere Handball-Tage erlebt. Die Gelegenheit, den zweiten vollen Erfolg einzufahren, ergibt sich am Samstag (16.30 Uhr/live ORF Sport Plus) im "Rückspiel" in Metz.
"Der erste Tabellenplatz in der Gruppe B ist zu 99,9 Prozent periodisch weg, aber mit Siegen in Metz und dann daheim gegen Aalborg DH ist die Sache für uns gegessen", glaubt der für drei Jahre vom Europa-Verband gesperrte Prokop felsenfest an den Aufstieg. "Aufgrund unserer jüngsten Leistungen sind wir in Metz nicht Favorit, doch vom Niveau her müssten wir dort gewinnen können." Die deutliche Niederlage zuletzt in Slowenien habe an der aktuellen Ausgangslage überhaupt nichts geändert.
"Wir sind nicht auf fremde Hilfe angewiesen, können noch immer aus eigener Kraft aufsteigen," hoffte der gegen die EHF-Urteil sturmlaufende Manager auf eine positive Reaktion seiner Truppe, die sich für das 27:27 und das Debakel unbedingt rehabilitieren und den aktuellen Tabellenführer der französischen Liga besiegen möchte. Ein zweites Mal, so Prokop, dürfe Hypo den Gegner aus Nordfrankreich freilich nicht unterschätzen und so "Pingpong" spielen wie Mitte der Partie in Laibach.
Dort habe man in den ersten 22 Minuten 22 Angriffe gespielt, geführt, aber vier Chancen auf einen klaren Vorsprung verjuxt und danach in 8 Minuten 15 Angriffe vorgetragen und sei mit minus fünf Toren in Rückstand geraten. "Das hatte nichts mehr mit Schnelligkeit zu tun, das war schon Hektik, die eben immer Fehler nach sich zieht", analysierte anhand der Video-Aufnahmen der Handball-Zampano, der wie in Laibach auch in Metz nicht mit von der Partie sein wird. Das Coaching wird wie in Slowenien Interimstrainer Christian Maly innehaben.













