Bahnrekorde durch Wolf und Davis in Berlin
Österreichs Eisschnellläufer Anna Rokita und Christian Pichler haben sich beim Weltcup-Auftakt in Berlin noch weit von jener Form entfernt präsentiert, die eventuell die Olympiateilnahme bringen könnte.

Foto © APJenny Wolf
In allen sechs Rennen platzierten sie sich in Division B nur im mittleren bzw. hinteren Feld - Weltcuppunkte gab es dafür keine. Das bedeutet, dass die ÖESV-Sportler auch beim nächsten Event in Heerenveen (13.-15.11.) nur in der zweiten Leistungsklasse antreten werden.
Über 500 m fanden bereits am Sonntag die zweiten Läufe des Winters statt, die Siege hatten sich der US-Amerikaner Tucker Fredericks und die Deutsche Jenny Wolf gesichert. In den Disziplinwertungen liegen der Koreaner Lee Kang-Seok und Wolf voran. Weltmeisterin Wolf verbesserte in 37,52 Sekunden ihren eigenen Bahnrekord um 0,23 Sekunden. Die ersten Saisonrennen über 1.500 m gingen an die Kanadierin Christine Nesbitt, die am Samstag auch über 1.000 m gewonnen hatte, sowie Shani Davis aus den USA.
Der 1.000-m-Olympiasieger fixierte in 1:44,47 Minuten einen weiteren Bahnrekord und egalisierte zugleich den inoffiziellen Flachland-Weltrekord seines Landsmannes Chad Hedrick vom 24. Oktober in Milwaukee. Am Freitag hatte Davis auch die 1.000 m in Bahnrekordzeit von 1:08,53 Minuten gewonnen.













