Pferdesport: Frühmann plagen Bandscheibenprobleme
Thomas Frühmanns Top-Pferd The Sixth Sense ist voller Tatendrang, doch der Reiter wird durch eine schmerzhafte Blessur gebremst.

Foto © GEPAThomas Frühmann
Der 58-Jährige laboriert seit rund zwei Wochen an Bandscheiben-Problemen am vierten Lendenwirbel. Dennoch will er versuchen, am Sonntag im Großen Preis des internationalen Turniers in Linz anzutreten. "Ich muss schauen, dass ich in Gang komme, wenn's jetzt nicht geht, wird es auch nächste Woche schwierig", sagte Frühmann, der in guter Verfassung beim folgenden Wiener Fest der Pferde (12.-16.11.) zum Favoritenkreis zählen würde.
Frühmanns Zustand hatte sich zuletzt trotz Konsultation mehrerer Ärzte nicht gebessert. Die Verletzung hatte ihn auch schon beim Weltcup in Lyon behindert. Am Freitag absolvierte er einen Test im Sattel, war aber danach mit Prognosen vorsichtig.
Sehr positiv gestimmt ist Frühmann aber hinsichtlich der guten Besetzung des "Fest der Pferde" in der Wiener Stadthalle, für die er als Sportlicher Leiter mitverantwortlich ist. Das Millionen-Turnier in Doha lockt zwar viele Stars, doch die Klasse des Teilnehmerfeldes in Wien ist beachtlich. Europameister Kevin Staut (FRA) und einer seiner Vorgänger, Christian Ahlmann (GER), Olympiasieger 2000 Jeroen Dubbeldam (NED) sowie Beat Mändli (SUI), der GP-Rekordsieger von Wien und Gewinner des jüngsten Weltcup-Bewerbs in Lyon, führen die Liste der internationalen Reiter an.
Lokalmatadore sind u.a. der vierfache Stadthallen-GP-Sieger und Publikumsliebling Hugo Simon (Rekord ex aequo mit Mändli) und Frühmann, falls er rechtzeitig fit wird. Mändlis Siegerpferd von 2008, der Holsteiner-Schimmel Opus, wird nun übrigens wieder von Ex-Staatsmeister Stefan Eder geritten. Dieser hatte das Pferd des Schweizer Besitzers Peter Schildknecht im Vorjahr abgeben müssen und hat es nun seit einigen Monaten wieder unter dem Sattel.













